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PORSCHE DIESELSKANDAL

Der Diesel-Abgasskandal hat auch keinen Bogen um die Edelmarke Porsche gemacht. Die Tochtergesellschaft der VW AG selbst ist massiv von der Abgasmanipulation betroffen. Vor allem die 3.0 und 4.2 l Motorenfahrzeuge stecken tief in dem Abgasskandal.


Zahlreiche deutsche Gerichte haben bereits Porsche auf Schadensersatz wegen Abgasmanipulation verurteilt.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser sollten geschädigte Porschefahrer sich daher schnellstmöglich an eine auf Dieselklagen spezialisierte Kanzlei wenden und noch dieses Jahr Schadenersatzansprüche prüfen lassen.


Denn nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser drohen berechtigte Ansprüche zum 31.12.2021 zu verjähren.


Insoweit sollten geschädigte Autobesitzer kein Geld verschenken und sich fachmännisch beraten lassen.

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Kürzlich haben weitere Landgerichte Porsche zu Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt.


Insoweit die Landgerichte Münster und Heilbronn betreffend den 4.2 Liter V8 Motoren. Mit Urteilen vom 22.06.2021, 15 O 266/20, und vom 01.07.2021, I 3 O 4/21, verurteilten die Gerichte die Porsche AG zur vollständigen Rückabwicklung der Kaufverträge über einen Porsche Cayenne 4,2 Liter V8 Diesel.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser sollten geschädigte Porschefahrer sich schnellstmöglich an eine auf Dieselklagen spezialisierte Kanzlei wenden und noch dieses Jahr Schadenersatzansprüche prüfen lassen.

Denn nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser drohen berechtigte Ansprüche zum 31.12.2021 zu verjähren.

Insoweit sollten geschädigte Autobesitzer kein Risiko eingehen und Geld an Porsche verschenken. Wenn insoweit eine Rechtsschutzversicherung im Hintergrund besteht, besteht auch für die klagenden Porschebesitzer kein Kostenrisiko, so dass diese in aller Ruhe den weiteren Ausgang der Verfahren, auch beim BGH, abwarten können.

Auch nach Auffassung des Kraftfahrt Bundesamtes sind viele der mit einem 4,2 Liter V8 Motor bestückten Premium-Modelle des VW-Konzerns mit unzulässigen Abschalteinrichtungen bestückt worden.


Daher werden bereits seit Längerem auch Fahrzeuge der Marken Porsche und Audi, in denen die federführend durch die Audi AG entwickelten Motoren mit der Typenbezeichnung EA898, EA896 (Gen2) oder auch EA897 verbaut sind, aufgrund verpflichtender Rückrufe des KBA in die Werkstatt gerufen.

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser aus Stuttgart, vertritt mit seinem Team  bundesweit über hunderte Diesel- Besitzer außergerichtlich und gerichtlich vertritt.

Die Kanzlei Eser verfügt seit fast 15 Jahren Erfahrung im Verbraucherrecht und im Umgang mit Rechtschutzversicherern.


Für die betroffenen Dieselfahrer  werden auch die Deckungsanfragen bei den Rechtschutzversicherern gestellt. Zahlreiche Geschädigte konnten so bereits Deckungsschutz erhalten.

Angesichts der aktuellen Rechtsklage vor den Gerichten kann längst kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Rechtsschutzversicherungen im Kontext von Herstellerklagen umfassend deckungspflichtig sind.


Die seit 2015 auf Diesel-Klagen spezialisierte Kanzlei Eser Rechtsanwälte bietet als weiteren Service auch eine kostenlose Deckungsanfragen bei der Rechtsschutzversicherung an.

15.08.2021

Weitere Urteile gegen Porsche:

Die Landgerichte Münster und Heilbronn haben im Dieselskandal rund um die 4.2 Liter V8 Motoren weitere verbraucherfreundliche Entscheidungen gefällt. Mit Urteilen vom 22.06.2021, 15 O 266/20, und vom 01.07.2021, I 3 O 4/21, verurteilten die Gerichte die Porsche AG zur vollständigen Rückabwicklung der Kaufverträge über einen Porsche Cayenne 4,2 Liter V8 Diesel. Alle Besitzer von Fahrzeugen der Marken Porsche und Audi mit 4,2 Liter Dieselmotoren sollten jetzt handeln, nachdem in vielen Fällen bereits Ende 2021 die Verjährung droht.

Viele der mit einem 4,2 Liter V8 Motor bestückten Premium-Modelle des VW-Konzerns sind nach Auffassung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) mit unzulässigen Abschalteinrichtungen versehen. Daher werden bereits seit Längerem auch Fahrzeuge der Marken Porsche und Audi, in denen die federführend durch die Audi AG entwickelten Motoren mit der Typenbezeichnung EA898, EA896 (Gen2) oder auch EA897 verbaut sind, aufgrund verpflichtender Rückrufe des KBA in die Werkstatt gerufen.

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​​Überblick zum Porsche Abgasskandal


2015 kam der VW-Dieselskandal ans Licht und es wurde bekannt, dass VW-Fahrzeuge nur auf dem Prüfstand sauber waren. Im tatsächlichen Straßenbetrieb überschritten die Fahrzeuge die zulässigen Schadstoff-Grenzwerte jedoch um ein Vielfaches. Zunächst war nur bekannt, dass Volkswagen-, Seat-, Skoda- und Audi-Modelle manipuliert wurden. Schnell wurde jedoch klar, dass auch Porsche-Fahrzeuge illegale Abschalteinrichtungen enthalten. Die manipulierten Motoren wurden von Porsches Schwesterunternehmen Audi entwickelt.


Aufgrund des Abgasskandals musste Porsche bereits mehrere Zehntausend Fahrzeuge in Deutschland zurückrufen. Dazu zählen Modelle wie der Macan, der Porsche Panamera und der Porsche Cayenne. Zeitweise gab es aufgrund des Abgasskandals in Deutschland sogar ein Neuzulassungsverbot für den Porsche Cayenne.

Die manipulierten Porsche-Pkw sollten letztlich durch ein Software-Update endlich sauber werden. Betroffene Fahrzeughalter waren dazu verpflichtet, ihre Luxuswagen in die Werkstatt zu bringen. Sonst dürften die Fahrzeuge nicht länger am Straßenverkehr teilnehmen. Einige Porsche-Besitzer klagten nach dem Software-Update jedoch unter anderem über einen erhöhten Kraftstoffausstoß sowie Motorenprobleme.

Mitte 2019 musste Porsche wegen des Abgasskandals eine Strafe in Höhe von 535 Millionen Euro an das Land Baden-Württemberg zahlen. Der Stuttgarter Autobauer akzeptierte die Strafe bereits. Mittlerweile hat Porsche sogar beschlossen, keine Diesel-Fahrzeuge mehr herzustellen.



Porsche muss damit zum wiederholten Male illegale Abgasmanipulationen an seinen Luxusgeländewagen eingestehen. Bereits 2016 rief der Sportwagenhersteller freiwillig den Porsche Macan zurück. Im Juli 2017 ordnete dann der ehemalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt einen Verkaufstopp für den Porsche Cayenne mit 3-Liter-Motor an, nachdem festgestellt wurde, dass in Dieselfahrzeugen von Porsche eine illegale Abschalteinrichtung verbaut wurde.


Aufgrund der vom KBA aufgefundenen illegalen Abschalteinrichtungen und des danach angeordneten verpflichtenden Rückrufs der betroffenen Modelle stehen nunmehr die notwendigen Tatsachen zur Verfügung, die Schadenersatzansprüche für die betroffenen Porsche-Besitzer begründen.

Betroffene Modelle:

Baujahre: 2013 bis 2019


Cayenne S V6 3.0 Diesel Euro 6 (Baujahr 2014 – 2017)

    neu Cayenne S V8 4.2 Diesel Euro 6 (Baujahr 2015 – 2017)

    neu Cayenne S V8 4.2 Diesel Euro 5 (Baujahr 2013 – 2018)

    Macan S V6 3.0 Diesel Euro 6 (Baujahr Februar 2014 – Februar 2018)

    Panamera EURO 6 (Baujahr 2017 – 2019)

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