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MERCEDES BENZ DIESELSKANDAL

 

Der Mercedes Benz Dieselskandal zieht immer weitere Kreise. Zahlreiche Urteile gegen Daimler zeigen, dass Besitzer von abgasmanipulierten  Mercedes Benz Diesel-Fahrzeugen ausgezeichnete Chancen auf Schadenersatz besitzen.

Die allermeisten Rechtschutzversicherer tragen die Kosten! Daher, Verjährungsfalle vermeiden und dieses Jahr noch tätig werden!

Eser Rechtsanwälte werden seit mehr als 17 Jahren als Verbraucherschutzkanzlei überwiegend auf den Gebieten des Verbraucherrechtes sowie des Anlegerschutzes ausschließlich auf Seiten von Verbrauchern tätig. Bundesweit erfolgt die Vertretung von geschädigten Anlegern als auch von Betroffenen des Abgasskandals.

Wir gehören bereits seit 2015 zu den Kanzleien, die sich im Kampf um Schadensersatz bei manipulierten Dieselfahrzeugen für Ihre Mandanten erfolgreich einsetzen.

Individuelle Bearbeitung und Betreuung durch einen Anwalt ist bei uns garantiert. Bei uns gibt es keine Bearbeitung der Fallakte durch unqualifiziertes Personal.

 

 

                                                          Neue bahnbrechende EuGH- Rechtsprechung

Riesige Chance für Besitzer von betroffenen Daimlerfahrzeugen durch neuere Urteile des EuGH. Die Klagechancen sind deutlich gestiegen!

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser  hat der EuGH mit seiner Entscheidung (Az. C-128/20 u.a.)  über den Einzelfall hinaus  klargestellt, dass sämtliche Autohersteller wegen der Verwendung eines Thermofensters zu Schadenersatz  zu verurteilen sind. Dies würde vor allem  Mercedes- bzw. Daimler-Fahreuge betreffen. 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser aus Stuttgart, der selbst mit seinem Team  bisher bundesweit über 250 Mercedes /  Daimler-Kunden außergerichtlich und gerichtlich vertreten hat, rechnet jetzt mit einer weiteren Klagewelle gegen Mercedes vor seinem Heimatgericht, dem Landgericht Stuttgart.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Rechtsschutzversicherer die Kosten in der Regel tragen.

Die Kanzlei ESER LAW empfiehlt vom Abgasskandal betroffenen Mercedes-Kunden, schnell zu handeln. Vor allem vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung zum 31.12.2022.

 

Geschädigte müssen durch die Folgen und Auswirkungen des Abgasskandals mit enormen Nachteilen zu kämpfen: Es drohen Fahrverbote, Stilllegungen und Wertverluste.

                                                              Weitere EuGH - Urteile kommen!

 

Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) ist nämlich auch ein weiteres Verfahren gegen Mercedes / Daimler (Az. C-134/20) anhängig.  

 

Auch dort geht Rechtsanwalt Eser von einem Sieg der Vebraucher  aus. Dann dürften hundertausene Mercedes-Fahrzeuge unmittelbar betroffen sein.

Wegen der bahnbrechenden Entscheidung des EuGH`s  sind die Aussichten auf vollen Schadenersatz bereits jetzt schon deutlich gestiegen, so Rechtsanwalt Eser, der seit Jahren bundesweit erfolgreich Besitzer von abgasmanipulierten Dieselfahrzeugen vertritt.

 

Der EuGH festigt mit den aktuellen drei Entscheidungen seine Auffassung, dass in den meisten aktuell zugelassenen Diesel-Fahrzeugen illegale Abschalteinrichtungen enthalten sind. Mit dem Verfahren Rechtssache C-100/21, dessen Entscheidung im September erwartet wird, wird der EuGH inhaltlich weitere Leitlinien aufstellen, die die Klagen deutscher Diesel-Kunden vor den Gerichten erheblich vereinfachen könnten.

 

 

Falls der klagende Mercedes-Besitzer über ein kostendeckende Rechtsschutz verfügt - insoweit führen wir für Sie kostenfrei die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutz durch - sollte nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser stets  einer Einzelklage vor einer Musterfeststellungsklage der Vorzug gegeben werden.

 

Ein solches Verfahren ist nicht nur deutlich schneller, sondern mündet bei positivem Ausgang direkt in eine Schadensersatzzahlung. Im Musterverfahren gegen VW wegen des Skandalmotors EA 189 warten beispielsweise immer noch Zigtausende berechtigte Kläger auf die Zahlung des Geldes. Auch stehen die Chancen bei einer Einzelklage gut, im Rahmen eines solchen Verfahren eine deutlich höhere Entschädigung, durchzusetzen, insbesondere, wenn die Musterfeststellungsklage mit einem Vergleich beendet werden sollte.

Mit einer Einzelklage wird vor allem auch die im Hintergrund laufende Verjährungsfrist sicher gehemmt bzw. unterbrochen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass zum Jahresende 2022 berechtigte Ansprüche drohen zu verjähren, sollte dies dringend beachtet werden.

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Mustefestellungsklage

 

Vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart hat am 12.07.20222 der Prozess im Verfahren einer Musterfeststellungsklage gegen Mercedes-Benz begonnen.

In einigen Punkten hat sich das OLG Stuttgart verbraucherfreundlich positioniert. Die amtlichen Rückrufbescheide des Kraftfahrtbundesamtes eignen sich demnach als Grundlage für die Klage des vzbv.

Die Richter erkennen außerdem bei den Euro-6-Motoren in den Fahrzeugmodellen GLC 220 d 4Matic, GLC 250 d 4Matic, GLK 220 BlueTec (4Matic) und GLK 250 BlueTec (4Matic) Anhaltspunkte für den vorsätzlichen Einbau illegaler Abschalteinrichtungen. Zur weiteren Aufklärung fordert das Gericht, dass Mercedes-Benz die an der Motorentwicklung beteiligten Personen namentlich benennt. Der Autobauer wollte sich dazu weiterhin nicht äußern.

 

Bei den Euro-5-Motoren in den Fahrzeugmodellen GLK 200 CDI, GLK 220 CDI und GLK 220 CDI 4Matic sieht das Gericht noch keine hinreichenden Anhaltspunkte, die auf einen Vorsatz schließen lassen. Für diese Fälle sind die anstehenden Entscheidungen des EuGH und des BGH besonders wichtig, da durch deren Urteile die Voraussetzungen für Schdensersatz gesenkt werden könnten. Weitere offene Fragen dazu werden daher im Verlauf des Prozesses geklärt. Die Entscheidung des EuGH wird in drei bis sechs Monaten erwartet.

 

Dies zeigten auch zuletzt Urteile des Bundesgerichthofes / BGH, die zu dem sog. Therofenster bzw. dem Motor OM 651 ergingen.

 

Der unter anderem für Schadensersatzansprüche aus unerlaubten Handlungen, die den Vorwurf einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei einem Kraftfahrzeug mit Dieselmotor zum Gegenstand haben, zuständige VII. Zivilsenat wird nun am 16.09.2021 in vier gleichzeitig zur mündlichen Verhandlung anstehenden Sachen über Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der Thematik des sogenannten "Thermofensters"  entscheiden.

 

Insoweit geht es besonders um Modelle, die den Motortyp mit dem Kürzel „OM651“ unter der Haube haben.

 

Diese Fahrzeuge haben sich die Verbraucherschützer des VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) auch für die sog. Musterfeststellungsklage ausgesucht.

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Das sind die Hintergründe des Daimler-Dieselskandals:

Seit 2018 hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) europaweit rund 1,4 Millionen Mercedes-Benz-Fahrzeuge wegen des Einbaus illegaler Abschalteinrichtungen zurückgerufen. Daimler widersprach diesen Rückrufen zwar, doch das KBA lehnte die Widersprüche nach eingehender Prüfung ab.

Im Anschluss daran gab das Bundesverkehrsministerium (BMVI) bekannt, dass das KBA insgesamt fünf verschiedene illegale Abschalteinrichtungen in Mercedes-Benz-Fahrzeugen entdeckte. Diese Abschalteinrichtungen beeinflussen die Wirksamkeit des Stickoxid-Nachbehandlungssystems (SCR-Katalysator) sowie die Wirksamkeit der Abgas-Rückführung (AGR) der betroffenen PKW. Teilweise wurden sogar mehrere Abschalteinrichtungen in einem Fahrzeug entdeckt.

Der Daimler-Dieselskandal betrifft die Diesel-Motoren OM622, OM626 und OM642 und OM651-Motor. Die Vier- bzw. Sechszylindermotoren wurden in beinahe sämtlichen Fahrzeugklassen von Mercedes-Benz verbaut. Dies betrifft die A-, B-, C-, E,- G-, R- und S- und V-Klasse sowie die Modellreihen CLA, CLS, GLC, GLE, GLK, GLE, ML, Vito und Viano.

Diese Rechte haben die Besitzer von manipulierten Fahrzeugen

Wer ein manipuliertes Fahrzeug besitzt, dem steht grundsätzlich Schadenersatz nach § 826 BGB wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu.

 

Dabei geht das manipulierte Auto an den Hersteller zurück. Dieser muss im Gegenzug den Kaufpreis erstatten. Lediglich eine Nutzungsentschädigung für bereits gefahrene Kilometer müssen sich erfolgreiche Kläger anrechnen lassen. Diese liegt jedoch in aller Regel klar unter dem tatsächlichen Wertverlust des Fahrzeugs, so dass der wirtschaftliche Vorteil gegenüber dem Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt klar erkennbar ist.

 

Darüber hinaus erhalten die Kläger ab dem Tag der Klageeinreichung Verzugszinsen.

 

Alternativ besteht auch die Option, das Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erhalten. In diesem Fall lassen sich etwa 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises in Form von Schadensersatz durchsetzen.

Abgasskandal-Klagen sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich.

 

Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen.

 

Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision.

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