Nach Sichtung und Prüfung von zahlreichen Kreditverträgen kann hierzu Rechtsanwalt Eser mitteilen, dass viele Kreditinstitute auch nach dem 10. Juni 2010 fehlerhafte Widerrufsbelehrungen für Immobiliendarlehensverträge verwendet haben, diese können immer noch widerrufen werden! 

Landgericht Stuttgart verurteilt Kreissparkasse Böblingen wegen Widerrufsinformation vom 11. November 2010

Kreissparkasse Tübingen

Neue BGH-Entscheidung vom 22.11.2016:

Widerruf von Sparkassenkrediten mit der Formularnummer 192.643.000 auch für neue Darlehensverträge nach dem 10.06.2010 noch heute möglich, neues BGH-Urteil XI ZR 434/15 einschlägig.

Kostenlose Erstbewertung 

Baufinanzierungen, die auch nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen worden sind, sind immer noch uneingeschränkt widerrufbar, wenn der Darlehensvertrag fehlerhaft ist.

Hier greift die in 2016 vorgenommene neue Ausschlussfrist nicht!

Kürzlich hat nun der Bundesgerichtshof eine äußerst interessante und verbraucherfreundliche Entscheidung für Sparkassenkunden veröffentlicht. Es betrifft alle diejenigen Darlehensnehmer die bei ihrer Sparkasse in der Zeit von Mitte 2010 bis Ende 2011 Kredite aufgenommen haben und wo die Formularnummer 192.643.000 verwendet worden ist.

Die Entscheidung ist zwar bereits um 22.11.2016 gefällt worden aber erst vor kurzem wurde die Urteilsbegründung veröffentlicht.

Es handelt sich um die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 22.11.2016 mit dem Aktenzeichen XI ZR 434/15.

Danach ist es nun eindeutig, dass viele Darlehensnehmer der Sparkassen in dieser Zeit falsch über ihr Widerrufsrecht belehrt wurden und daher auch jetzt noch ihr Immobiliendarlehen beenden können.

Es betrifft alle Verträge mit der Formularnummer 192.643.000.

Eine riesige Sparchance für alle betroffenen Sparkassenkunden ihren laufenden Kreditzins günstig umzuschulden und viel Geld zu sparen.

Vorteile

Nach einem erfolgreichen Widerruf wird die laufende Immobilienfinanzierung beendet und das Darlehen rückabgewickelt. Nun kann der Darlehensnehmer zinsgünstiger neu finanzieren. Weiterhin erhält der widerrufende Darlehensnehmer auch Nutzungsersatz, also die Verzinsung der bisher gezahlten Raten (Zins und Tilgung, inklusive Sondertilgung). Bearbeitungsgebühren und Vorfälligkeitsentschädigungen sind zurückzuzahlen.

Mitunter können im Einzelfall hohe Ersparnisse im Bereich zwischen 10 und 20.000 € entstehen.

Einen Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung entfällt auch schon für bereits abgewickelte Verträge.

Die Kanzlei Eser Rechtsanwälte rät dringend jedem Anleger, Kontakt mit einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufzunehmen und alle Möglichkeiten auf Rückabwicklung prüfen zu lassen.

Eser Rechtsanwälte prüfen zunächst kostenfrei die bestehenden Darlehensverträge auf Fehler.

Eser Rechtsanwälte vertreten hier insoweit bundesweit zahlreiche Darlehensnehmer, vor allem auch Kunden von Sparkassen, außergerichtlich und gerichtlich, es wird kostenfrei auch die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung gestellt.

Hierzu kann auch der auf unserer Homepage der Kanzlei abrufbare Fragebogen verwendet werden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Für eine erste kostenfreie Bewertung und Beratung stehen Eser Rechtsanwälte bundesweit zu Verfügung.

Im Falle einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung bestehen auch heute noch die Möglichkeiten:

  1. Ausstieg aus dem Vertrag ohne Anfall einer Vorfälligkeitsentschädigung,
  2. sofern der Darlehensvertrag bereits abgewickelt wurde, die Rückforderung bereits gezahlter Vorfälligkeitsentschädigungen,
  3. die Loslösung von einem teuren Vertrag mit der Option, zu den aktuellen, deutlich niedrigeren Zinsen, einen neuen Darlehensvertrag abzuschließen.