Volkswagen Abgasmanipulation

 

 

Jetzt Scha­den­er­satz­an­sprü­che ge­gen die VW AG im Mus­ter­ver­fah­ren an­mel­den!

Geschädigte Anleger die im Rahmen des VW Dieselskandals noch Schadensersatzansprüche geltend machen wollen, müssen sich beeilen.

 

Bekanntlich ist vor dem Oberlandesgericht Braunschweig das als deutsche Sammelklage bezeichnete   Mus­ter­ver­fah­ren ge­gen die VW AG nach dem Ka­pi­tal­an­le­ger­mus­ter­ver­fah­rens­ge­setz (Kap­MuG) er­öff­net wor­den.

 

Ge­schä­digte An­le­ger, die noch keine Klage ge­gen die VW AG er­ho­ben ha­ben, kön­nen bis zum 8. Sep­tem­ber 2017 kos­ten­güns­tig ihre Scha­den­er­satz­an­sprü­che ge­gen die VW AG in die­sem Mus­ter­ver­fah­ren an­mel­den.

 

Die An­mel­dung hemmt die Ver­jäh­rung ih­rer Scha­den­er­satz­an­sprü­che und im Falle ei­nes po­si­ti­ven Aus­gangs des Mus­ter­ver­fah­rens ist da­mit zu rech­nen, dass die VW AG flä­chen­de­ckend Ver­glei­che an­bie­ten wird. An­dern­falls muss noch eine Klage er­ho­ben wer­den, um ei­nen Voll­stre­ckungs­ti­tel zu er­lan­gen. Die Er­folgs­chan­cen las­sen sich auf­grund des Er­geb­nis­ses des Mus­ter­ver­fah­rens dann aber sehr gut ein­schät­zen.

Wer kann Scha­den­er­satz­an­sprü­che an­mel­den?

So­wohl Ak­tio­näre als auch An­lei­he­gläu­bi­ger der VW AG oder von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der VW AG so­wie In­ha­ber von De­ri­va­ten (z.B. Op­ti­ons­scheine), die in Zu­sam­men­hang mit VW-​Aktien etc. ste­hen, ha­ben evtl. Scha­den­er­satz­an­sprü­che we­gen der feh­len­den Auf­klä­rung über die Ab­gas­ma­ni­pu­la­tio­nen bei der VW AG.

Wie hoch sind die Kos­ten?

Die Kos­ten rich­ten sich nach der Höhe des Scha­dens, den Sie an­mel­den. Da es sich bei der An­mel­dung aber um keine Klage han­delt, ist sie we­sent­lich kos­ten­güns­ti­ger als eine Klage. Ins­be­son­dere ha­ben Sie – an­ders als bei ei­ner Klage – nicht das Ri­siko, die Kos­ten der geg­ne­ri­schen Rechts­an­wälte tra­gen zu müs­sen. Auch sind die Ge­richts­kos­ten we­sent­lich ge­rin­ger.

Kann man die An­mel­dung ohne Rechts­an­walt vor­neh­men?

Nein. In § 10 Abs. 2 Kap­MuG ist vor­ge­schrie­ben, dass nur ein Rechts­an­walt die An­mel­dung vor­neh­men kann.

Was kön­nen Sie jetzt tun?

Die Kanz­lei Eser Rechtsanwälte ver­tritt so­wohl Ak­tio­näre als auch An­lei­he­gläu­bi­ger von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der VW AG so­wie De­ri­vate­inha­ber. Teil­weise ha­ben wir für un­sere Man­dan­ten schon Kla­gen er­ho­ben, teil­weise wur­den wir mit der An­mel­dung der Scha­den­er­satz­an­sprü­che be­auf­tragt. So­fern auch Sie uns mit der An­mel­dung oder kla­ge­wei­sen Gel­tend­ma­chung von Scha­den­er­satz­an­sprü­chen be­auf­tra­gen möch­ten, wen­den Sie sich bitte an:

 

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Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser dürften die von der Volkswagen AG bereits eingeräumten Abgas-Manipulationen Schadensersatzansprüche ihrer Aktionäre in Milliardenhöhe nach sich ziehen.

 

Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte haben im Zusammenhang mit der Abgasmanipulation  bereits Anrufe von betroffenen Aktionären, die unter anderem nach rechtlichen Handlungsmöglichkeiten fragen, erhalten.

 

Hintergrund ist die von VW eingeräumte Manipulation der Abgaswerte von Diesel-Autos in den USA für Fahrzeugtests. Die US-Umweltbehörde EPA (US Environmental Protection Agency) ermittelt in diesem Zusammenhang wegen Verstößen gegen das Klimaschutzgesetz „Clean Air Act“. Volkswagen drohen deshalb in den USA Strafzahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe. 

 

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hatte die Volkswagen AG von den Ermittlungen der ENA bereits ab Mai 2014 Kenntnis.

 

Der Wolfsburger Autokonzern hatte am Sonntag, den 20.09.2015, schon zugegeben, die Abgaswerte von Diesel-Autos in den USA für Fahrzeugtests manipuliert zu haben. 

 

Mögliche Schadenersatzansprüche und Rechtslage für geschädigte Aktionäre?

Hierzu teilt Rechtsanwalt Eser mit, dass zunächtsmal mögliche Schadensersatzansprüche  eingehend und umfassend zu prüfen sind. Der haftungsbegründende Sachverhalt ist zunächst einmal zutreffend festzustellen.

 

Herr Rechtsanwalt Eser empfiehlt zunächst einmal die Ermittlung und Untersuchung der Finanzaufsicht BaFin  abzuwarten. Diese beschäftigt sich mit der Frage, ob Volkswagen nicht viel früher eine Ad-hoc-Mitteilung hätte veröffentlichen müssen als erst am vergangenen Dienstag.

 

Da mögliche Schadenersatzprozesse naturgemäß ein hohes Kostenrisiko bergen, sollten Aktionäre auch vorab erstmal prüfen, ob möglicherweise eine Rechtsschutzversicherung hier Kostenschutz gewährt bzw. gewähren kann.

 

Eser Rechtsanwälte werden hier insoweit auf Wunsch unterstützend auf Seiten der Aktionäre tätig. Es besteht eine langjährige Erfahrung im Umgang mit Rechtsschutzversicherungen und der einschlägigen Rechtsprechung betreffend Kapitalanlagen.

 

In rechtlicher Hinsicht können möglicherweise Aktionäre der Volkswagen AG konkret Schadenersatzansprüche gegen die Volkswagen AG wegen erlittener Kursverluste infolge beeinflusster Abgasmesswertverfahren für Dieselfahrzeuge in den USA geltend machen.

 

Als Anspruchsgrundlage kommt hier insoweit grundsätzlich die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wegen pflichtwidrig unterlassener Veröffentlichung einer Insiderinformation nach § 37 b Abs. 1 Nr. 1 WpHG in Betracht. 

 

Danach könnten grundsätzlich geschädigte Aktionäre zunächst einmal den so genannten Erwerbsschaden ersetzt verlangen. Also die Rückzahlung des Erwerbsentgelts, Zug um Zug gegen Herausgabe der erworbenen Aktien, wenn die Aktien in Kenntnis der veröffentlichungspflichtigen Tatsache dann nicht erworben worden wären. Das wäre dann der klassische Rückabwicklungsfall.

 

Daneben besteht die Möglichkeit, falls der so genannte Kausalitätsnachweis nicht gelingt, den so genannten Kursdifferenzschaden als Schadensersatz zu verlangen.

 

Grundsätzlich können in diesem Fall die Aktionäre dann den Kursverlust als Schadenersatz geltend machen, den die Aktien infolge des Bekanntwerdens der Insiderinformation (hier der unzutreffenden Abgaswerte und die technische Beeinflussung der Messverfahren) erlitten haben. Auch der neuerliche Absturz der VW-Aktie vom Dienstag dürfte insoweit zu einer weiteren Erhöhung der Schadenssumme führen. 

 

Innerhalb der einschlägigen Verjährungsfrist können daher noch Aktionäre Schadensersatzansprüche prüfen und ggf. geltend machen.

 

Verjährung des Anspruchs nach § 37b Wertpapierhandelsgesetz / WpHG? 

Betreffend der kenntnisabhängigen Verjährung des Schadensersatzanspruchs verjährt dieser in einem Jahr von dem Zeitpunkt an, zu dem der Anspruchsteller von der Unterlassung oder Verspätung Kenntnis erlangt hat.

 

Danach würde eine einjährige Verjährungsfrist laufen.

 

Daneben läuft noch die kenntnisunabhängige Verjährungsfrist.

 

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser empfiehlt hierbei, sich zeitnah von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt wegen der Rechts-und Sachlage sowie etwaiger Handlungsmöglichkeiten informieren zu lassen.

 

Kostenfreie Erstinformation

Eser Rechtsanwälte bieten hier insoweit eine erste kostenfreie Auskuft betreffend den rechtlichen Handlungsmöglichkeiten an. Hierzu können interessierte Anleger auch den Kanzleifragebogen verwenden.

 

Weiterhin übernehmen Eser Rechtsanwälte auf Wunsch kostenfrei die Korrespondenz wegen Kostenschutz mit der Rechtsschutzversicherung.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als nebenberuflicher Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin(Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.