Erste Beteiligungsgesellschaft

CPO Produktentanker mbH & Co. KG

 

 

08.10.2014

Update

 

Die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte erreichen fast tagtäglich Anrufe besorgter Anleger im Hinblick auf die wirtschaftliche Schieflage der Fondsgesellschaft „Erste Beteiligungsgesellschaft CPO Produktentanker GmbH & Co. KG“ . Insbesondere nachfolgende Fragen werden regelmäßig gestellt:

 

  • Welche Lösungs- und Sanierungsmöglichkeiten bestehen im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage der Fondsgesellschaft?

  • Droht tatsächlich die Kündigung der Schiffsfinanzierungsverträge durch die finanzierenden Banken Nord/LB und Deutsche Schiffsbank AG?

  • Besteht nach den Gesellschafterverträgen die Gefahr einer Nachschusshaftung wegen zugeflossener Ausschüttungen? Muss man an einer möglichen Sanierung teilnehmen?

  • Besteht eine Möglichkeit der Rückabwicklung gegen beratende Banken und Sparkassen (auch noch in der Insolvenz)? Welche Fristen sind zu beachten?

  • Was bedeutet vor diesem Hintergrund die neueste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, bspw. die sog. Kick Back - Rechtsprechung? Bestehen Anhaltspunkte für eine systematische fehlerhafte Aufklärung durch den eingesetzten Vertrieb (beispielsweise Banken und Sparkassen)?

  • Besteht das Interesse an einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung?

 

Hierzu ist unter anderem auszuführen, dass noch in der Insolvenz der Schiffsfondsgesellschaft Schadensersatzklagen wegen Falschberatung gegen beratende Banken und Sparkassen eingereicht werden können. Die gestellten Klageanträge lauten Zug um Zug gegen Rückübertragung der streitgegenständlichen Beteiligungsrechte. Gegebenenfalls kann sogar nur der Differenzschaden eingeklagt werden, wenn die Beteiligung bereits veräußert oder sonst wie nicht mehr wirtschaftlich vorhanden ist. Geschädigte Anleger sollten die kenntnisabhängige Dreijahresfrist dringend notieren, die nach dem Stichtagsprinzip immer am 31. Dezember in dem Jahr beginnt zu laufen, in dem der Anleger Kenntnis von allen Aufklärungs- und Beratungsfehler erlangt hat. Nach den allgemeinen Bestimmungen des BGB besteht insoweit eine kenntnisunabhängige Höchstverjährungsfrist von tagesgenauen 10 Jahren ab Beitritt.

 

Berater von Banken und Sparkassen müssen ungefragt Anleger über die Existenz und die genaue Höhe der zugeflossenen Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären. Tun sie das nicht, haften sie bereits aufgrund dieser nicht erfolgten Aufklärung. Mit dieser so genannten Kick-Back Rechtsprechung konnten vielfach Anleger Schadensersatz von den beratenden Banken und Sparkassen erhalten. Es handelt sich im übrigen auch um eine viel versprechenden Ansatz um die Vergleichsbereitschaft der Banken zu erhöhen. Denn nach der so genannten Bond-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind Banken und Sparkassen verpflichtet die Anleger anleger- und objektgerecht zu beraten. Hierbei müssen sie vollständig und zutreffend über alle Risiken und Nachteile der beworbenen Kapitalanlage vor Abgabe der Anlageentscheidung aufklären.

Ob es zu einer Nachschusshaftung kommt, hängt maßgeblich von den konkreten Gesellschaftsverträgen ab. Auf diese müsste sich auch ein etwaiger Insolvenzverwalter dann beziehen und gegebenenfalls gegen sich halten lassen.

Vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung zum Jahresende empfiehlt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser bestehende Ansprüche von einem auf Kapitalmarktrecht versierten Spezialisten prüfen und gegebenenfalls durchsetzen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass schon die Einholung einer Kostenschutzzusage bei den Rechtschutzversicherern mittlerweile einige Wochen oder gar Monate in Anspruch nimmt.

 

Als einen besonderen Service der Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte wird insoweit die kostenfreie Einholung von Deckungsschutz bei dem jeweiligen Rechtsschutzversicherer angeboten. Hierzu ist zu beachten, dass mindestens 3 Monate vor Abgabe der Beitrittserklärung die Rechtsschutzversicherung bestanden haben muss. Im Falle eines lückenlosen Versicherungsverlaufs kann sogar der aktuelle Versicherer insoweit noch in Anspruch genommen werden.

 

Für eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung kann der Fragebogen der Kanzlei verwendet werden. Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.

 

 

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Update 01.10.2013 

Kostenfreie Erstbewertung  Fragebogen!

 

Leider sind auch die Anleger an dem Schiffsfonds CPO Produktentanker mbH & Co. KG von der allgemeinen Schiffahrtskrise unmittelbar betroffen. Ein wirtschaftlicher Totalverlust ist nicht auszuschließen.

 

 

Tagtäglich wird die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte von besorgten Anlegern kontaktiert und um Hilfe gebeten.

Auch im Hinblick auf den CPO Produktentanker mbH & Co. KG- Schiffsfonds besteht die Möglichkeit gegen die Anlageberater (Banken/Sparkassen/freier Berater) vorzugehen und unter Berufung auf die anlegerfreundliche des Bundesgerichtshofes eine 100%­ige-Rückabwicklung zu erreichen.

Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen! Fragebogen zur ersten Kurzbewertung (unverbindlich)!

Im Auftrag von an dem Fonds beteiligten Anlegern haben wir sowohl die uns bekannt gewordenen Beratungsinhalte als auch den Prospekt analysiert und dabei nach unserer Auffassung festgestellt, dass sowohl der verwendete Verkaufsprospekt fehlerhaft ist als auch die geführten Anlageberatungsgespräche nicht den seitens der Rechtsprechung gestellten Anforderungen genügt haben.

In beiden Fällen bestehen Pflichtverletzungen, die zu einem Schadensersatzanspruch auf Rückabwicklung führen können.

Denn ein Anlagevermittler und Anlageberater gleich ob er bankmäßig gebunden ist oder als freier Anlageberater tätig wird, ist zu einer vollständigen und umfassenden Information des Anlageinteressenten verpflichtet. Hierzu gehört eine vollständige Aufklärung über sämtliche Risiken und Nachteile sowie produktspezifische Besonderheiten des offerierten Anlagemodells.

Besonders ist zu erwähnen, dass der Anlageberater auch ungefragt über die Existenz und den genauen Zufluss von Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären muss.

Hintergrund dieser günstigen Ausgangslage ist die verschärfte Rechtsprechung des Bankensenates des Bundesgerichtshofes (XI. Zivilsenat) wonach Bankenberater (auch Berater von Sparkassen) umfangreicher und intensiver über aufklärungsbedürftige Umstände aufklären müssen, als nicht bankmäßig gebundene freie Anlagevermittler.

Der Bundesgerichtshof hat wiederholt in Aufsehen erregenden Urteilen entschieden und somit seine Rechtsprechung gefestigt, dass Berater von Banken und Sparkassen ungefragt über die Existenz und die genaue Höhe der ihnen zugeflossenen Rückvergütungen und Provisionen aufklären müssen.

Genügen die Berater nicht dieser Pflicht, haftet die Bank schon aus diesem einzelnen Grunde vollumfänglich auf Schadenersatz.

Der Anleger wird so gestellt, als ob er die Beteiligung nicht erworben hätte. Das bedeutet, dass Zug-um-Zug gegen Rückübertragung der Beteiligungsrechte an die Bank, der Anleger sein gesamtes Zeichnungskapital abzüglich der Ausschüttungen zurückerhält. Die Bank muss zudem den Anleger von allen Schäden und Nachteilen die bereits entstanden sind oder in der Zukunft noch entstehen können, freistellen. D.h. wenn ein etwaiger Insolvenzverwalter tatsächlich den geschädigten Anleger auf Rückzahlung in Anspruch nehmen sollte, muss die Bank oder Sparkasse den Anleger von dieser Forderung dann freistellen, also selbst zum Ausgleich bringen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Banken und Sparkassen bereits seit 1996 ungefragt über die ihnen zugeflossenen Rückvergütungen und Vertriebsprovisionen aufklären.

Die Fachanwaltskanzlei Eser vertritt bereits bundesweit zahlreiche geschädigte Anleger und hat verschiedene Banken und Sparkassen wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung gerichtlich und außergerichtlich auf Schadenersatz in Anspruch genommen. Auch sind bereits „günstige" gerichtliche oder außergerichtliche Vergleiche mit diversen Kreditinstituten abgeschlossen worden.

Die Fachanwaltskanzlei Eser hat zur Verbesserung der Beweisführung eine Interessengemeinschaft „Schiffsfonds- Bank- und Sparkassenkunden" gegründet und betreut diese Interessengemeinschaft treuhänderisch im Interesse der geschädigten Mitglieder.