Januar 2014 

Klagen gegen GFI Treuhand eingereicht
Ebenfalls im Zusammenhang mit der Vermittlung der Schiffsbeteiligung MS Global Hebe EK I wurde auch die GFI Treuhand auf Schadensersatz.


Bei der Treuhänderin handelt es sich um die Gründungsgesellschafterin die nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ebenfalls für fehlerhafte Aufklärung und Beratung haftet.

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Dezember 2013

Klagen gegen Ellwanger & Geiger eingereicht!


Vor Jahresende haben Eser Rechtsanwälte noch verschiedene Klagen gegen das Bank Ellwanger & Geiger eingereicht. Hintergrund war die Vermittlung der Schiffsbeteiligung MS Global Hebe EK I. Der Vorwurf lautet in allen Fällen fehlerhafte Aufklärung und Beratung. 

 

In gleicher Weise wurde auch die Volksbank Backnang wegen Falschberatung verklagt. 

 

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Verlustfreie Rückabwicklung von durch Banken und Sparkassen vertriebenen Schiffsfonds - auch im Falle der Insolvenz - noch möglich! Erste kostenfreien fernmündlichen Informationen zur Rechts- und Sachlage durch bundesweit tätige Fachanwaltskanzlei! Interessengemeinschaft „Schiffsfonds-, Bank- und Sparkassenkunden" gegründet. Fragebogen 

 

1. Neben weiteren zahlreichen Schiffsfonds die Insolvenz anmelden mussten, hat dieses Schicksal nun auch die Schiffsbeteiligung MS Global Hebe getroffen.

Die Reederei MS „Global Hebe" GmbH & Co. KG ist nämlich in der Insolvenz. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen für die Anleger des Eigenkapitalfonds GHF Global Bulker I - MS Global Hebe.

Anleger die durch Vermittlung ihrer Banken oder Sparkassen sich an diesem Schiffsfonds beteiligt haben, droht der Totalverlust ihrer Einlagen.

Ob die geschädigten Anleger hierbei aus der Insolvenzmasse auch nur teilweise befriedigt werden können, steht in den Sternen. Zudem könnten diese Anleger mit Rückforderungsklagen des Insolvenzverwalters wegen erhaltener Ausschüttungen konfrontiert werden.

 

2. Welche Rechte und Chancen bestehen für Anleger die über Banken und Sparkassen Schiffsbeteiligungen erworben haben?

Für diejenigen Anleger die nach vorhergehender Information und Beratung über ihre Banken und Sparkassen zum Erwerb der Schiffsbeteiligungen bestimmt worden sind, bestehen jedoch deutlich hohe Chancen mit keinen oder geringen Verlusten aus diesen Beteiligungen wieder „auszusteigen".

Hintergrund dieser günstigen Ausgangslage ist die verschärfte Rechtsprechung des Bankensenates des Bundesgerichtshofes (XI. Zivilsenat) wonach Bankenberater (auch Berater von Sparkassen) umfangreicher und intensiver über aufklärungsbedürftige Umstände aufklären müssen, als nicht bankmäßig gebundene freie Anlagevermittler.

In einer Reihe von aufsehenerregenden Entscheidungen hat der Bankensenat verschiedene Banken und Sparkassen zu Schadenersatz wegen Falschberatung bei dem Vertrieb von diversen Kapitalanlageprodukten verurteilt. Eine Darstellung der den Banken auferlegten zahlreichen Aufklärungs- und Beratungspflichten, würde den Kontext dieser Pressemitteilung übersteigen, weswegen nur ein einzelner aber äußerst bedeutsamer Umstand diesbezüglich dargestellt werden soll.

 

Die Rede ist von der Verheimlichung von zugeflossenen Vertriebsprovisionen (Rückvergütungen oder so genannte Kickbacks).

 

Der Bundesgerichtshof hat konkret entschieden und somit seine Rechtsprechung gefestigt, dass Berater von Banken und Sparkassen ungefragt über die Existenz und die genaue Höhe der ihnen zugeflossenen Rückvergütungen und Provisionen aufklären müssen. Genügen die Berater nicht dieser Pflicht, haftet die Bank schon aus diesem einzelnen Grunde vollumfänglich auf Schadenersatz. Der Anleger wird so gestellt, als ob er die Beteiligung nicht erworben hätte. Das bedeutet, dass Zug-um-Zug gegen Rückübertragung der Beteiligungsrechte an die Bank, der Anleger sein gesamtes Zeichnungskapital abzüglich der Ausschüttungen zurückerhält. Die Bank muss zudem den Anleger von allen Schäden und Nachteilen die bereits entstanden sind oder in der Zukunft noch entstehen können, freistellen. D.h. wenn ein etwaiger Insolvenzverwalter tatsächlich den geschädigten Anleger auf Rückzahlung in Anspruch nehmen sollte, muss die Bank oder Sparkasse den Anleger von dieser Forderung dann freistellen, also selbst zum Ausgleich bringen.

 

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Banken und Sparkassen bereits seit 1996 ungefragt über die ihnen zugeflossenen Rückvergütungen und Vertriebsprovisionen aufklären.

 

3. Die Fachanwaltskanzlei Eser vertritt bereits bundesweit zahlreiche geschädigte Anleger und hat verschiedene Banken und Sparkassen wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung gerichtlich und außergerichtlich auf Schadenersatz in Anspruch genommen. Auch sind bereits „günstige" gerichtliche oder außergerichtliche Vergleiche mit diversen Kreditinstituten abgeschlossen worden.

Die Fachanwaltskanzlei Eser hat zur Verbesserung der Beweisführung eine Interessengemeinschaft „Schiffsfonds-, Bank- und Sparkassenkunden" gegründet und betreut diese Interessengemeinschaft treuhänderisch im Interesse der geschädigten Mitglieder. Voraussetzung zum Beitritt dieser Interessengemeinschaft ist ein Zeichnungskapital von mindestens 10.000 EUR.

 

Ziel ist die Verbesserung der Beweissituation, in denen bisher nicht verbundene geschädigte Kunden sich über die einzelnen Beratungssituationen austauschen können. Den entsprechenden Aussagen kann zumindest vor Gericht mittelbare Indizwirkung im Rahmen des Beweisangebotes zukommen. Wenn sogar der gleiche Anlageberater verschiedene Kunden falsch beraten hat, können die einzelnen Bankkunden jeweils als Zeugen vor Gericht aussagen und ihre eigene Darstellung damit unterstreichen und bekräftigen.

 

4. Über den eigens angefertigten Fragebogen besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.