MS "BUXWIND"

 

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Für geschädigte Anleger bieten Eser Rechtsanwälte auch die kostenfreie Einholung von Deckungsschutz bei dem jeweiligen Rechtsschutzversicherer an. Insoweit sollten interessierte Anleger beachten, dass die Einholung von Kostenschutz mittlerweile einige Wochen und Monate in Anspruch nimmt. Auch diesbezüglich besitzen Eser Rechtsanwälte eine umfangreiche Expertise und Erfahrung im Umgang mit Rechtsschutzversicherungen und der Einholung der Kostenschutzzusage. In begründeten Einzelfällen kann auch auf Basis einer Vergütungsvereinbarung bzw. Erfolgshonorarvereinbarung gearbeitet werden.

 

Zum Fonds:

 

Handlungsmöglichkeiten MS „Buxwind"? Drohende Insolvenz, Rechtslage und Verjährung?

 

In die Reihe der Not leidenden Schiffsfonds ist leider nunmehr auch die Beteiligungs- und Kommanditgesellschaft MS „Buxwind" Verwaltungs- und Bereederungs GmbH & Co. aufzunehmen.

Mit Schreiben der GEBAB Treuhandgesellschaft mbH & Co. KG vom 04.09.2014 wird den zahlreichen Anlegern offen gelegt, dass bei Nichtannahme des vorgelegten Umbau- und Betriebsfortführungskonzepts ansonsten die Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft drohen würde.

 

Im Rahmen der Kurzübersicht wird den Anlegern eröffnet, dass die aktuelle Einnahmesituation nicht ausreichend ist, um nach Anfang 2016 den Kapitaldienst zu leisten, so dass das Schiff dann wohl zahlungsunfähig wäre.

 

Für den Fall der Nichtannahme des Sanierungskonzeptes wird den Anlegern (neben dem Verlust der Einlage) dann die Rückforderung von bisher erhalten Ausschüttungen in Aussicht gestellt.

Die Anleger stehen jetzt vor dem Dilemma gutes Geld schlechtem Geld nach zu schießen oder die absehbare Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft in Kauf zu nehmen.

 

Nachdem schon zahlreiche Schiffsfonds Insolvenz anmelden mussten, fragen vermehrt auch Anleger des Schiffsfonds MS „Buxwind", die Anwälte der Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte nach rechtlichen Ausstiegsmöglichkeiten.

 

Eine weitestgehend verlustfreie Rückabwicklung ist hierbei rechtlich in Form einer Schadensersatzklage wegen Falschberatung tatsächlich gegen Berater (Banken, Sparkassen), Prospektverantwortliche, Treuhand und Gründungsgesellschafter möglich.

 

Der wegen Falschberatung oder Prospektfehler verklagte Anspruchsgegner muss insoweit den klagenden Anleger so stellen, als ob er die streitbefangene Schiffsfondsbeteiligung nicht erworben hätte. Hierzu gehört neben der Zahlung des Schadensersatzbetrages (Einlage) auch die Freistellung des Anlegers von bereits eingetretenen oder zu erwartenden Schäden und Nachteilen, die im ursächlichen Zusammenhang mit der Schiffsfondsbeteiligung stehen. Namentlich auch die Freistellung von Nachschussforderungen!

 

Verjährung?
Geschädigte Anleger sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Interessierte Anleger sollten hierbei zeitnah reagieren, da im Hintergrund etwaige Verjährungsfristen drohen abzulaufen. Insoweit gilt zwar eine tagesgenaue zehnjährige Höchstverjährungsfrist - kenntnisunabhängig- jedoch läuft innerhalb dieser Frist eine nach der Stichtagsprinzip zu berechnende kenntnisabhängige Dreijahresfrist, so dass im Einzelfall Verjährung zum 31.12.2014 eintreten kann!

 

Als verjährungsunterbrechende Maßnahmen kommen beispielsweise die Klageeinreichung oder die Beantragung eines Mahnbescheides in Betracht.

 

Sollten betroffene Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank/Sparkasse nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche auf 100%-ige-Rückabwicklung. Das gleiche gilt auch, wenn die Bank bzw. Sparkasse verheimlicht hat, dass sie für die Schiffsfondsbeteiligung Vertriebsprovisionen und Rückvergütungen erhalten hat.

 

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes müssen nämlich Anleger sowohl anleger- als auch objektgerecht beraten werden.

 

Das bedeutet, dass die Anleger vollständig und zutreffend über sämtliche Risiken und Nachteile sowie produktspezifische Besonderheiten der Schiffsfondsbeteiligung aufgeklärt werden müssen. Hierzu gehört auch eine vollständige Aufklärung über die der Bank/Sparkasse zufließenden Vertriebsprovisionen und Rückvergütungen (Kickbacks). Kann nur ein Informationsdefizit bzw. eine einzige Aufklärungspflichtverletzung nachgewiesen werden, so besteht ein Schadensersatzanspruch auf hundertprozentige Rückabwicklung.

Interessierte Anleger können für eine erste kostenfreie Information den Kontakt, beispielsweise via E-Mail, info@kanzlei-eser.de oder via Telefon 07 11/217235-0, mit der Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte aufnehmen. Auf der Homepage der Anwaltskanzlei www.kanzlei-eser.de sind weitergehende Information sowie ein kostenfreier Fragebogen abrufbar.

 

Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltsvereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).