Dachfonds Deutsche Schifffahrt GmbH & Co DDS 09 KG

 

Kostenfreie Erstinformation und Erstbewertung, Fragebogen hierzu verwendbar 

 

Angeboten wurde der Schiffsfonds mit folgenden Vorteilen: 

• Konkretisiertes Muster-Portfolio aus insgesamt 30 Schiffen, die einen Investitionsgrad von ca. EUR 13 Mio. ermöglichen sollen; ein Zielportfolio von über 50 Schiffen wurde angestrebt
• Sicherheit durch mehrdimensionale Diversifikation wurde versprochen: Abdeckung aller wesentlichen Sparten (Container, Tanker, Bulker, Multipurpose) mit unterschiedlichen Laufzeiten und Charterkonstellationen (Festcharter, Pool, Spotmarkt) sowie verschiedener Anbieter (Emissionshäuser)
• Der DDS beinhaltet sowohl Erst- als auch Zweitmarktbeteiligungen

• 100%-Investitionsgrad in Zielfonds vorgesehen

• Flexibilität durch bedingungsloses Andienungsrecht nach drei Jahren ab Vollplatzierung
• Laufzeit von knapp 11 Jahren
• Versprochener Gesamtmittelrückfluss von ca. 182%
• Mindestbeteiligung von EUR 10.000,- zzgl. 5% Agio
• Erfolgsabhängige Vergütung des Fondsmanagements in Form einer endfälligen Managementbeteiligung in Höhe von 25% an möglichen Mehrergebnissen 

 

Negative Entwicklung: 

Tatsächlich betrugen bereits im Jahr 2008 die tatsächlichen Mittelzuflüsse aus den Zielfonds gerade mal ein Drittel der prognostizierten Erträge. Im Jahr 2009 nicht einmal 10 %. Von den 26 im Geschäftsjahr 2009 gehaltenen Zielfonds nahmen nur 6 eine Ausschüttung vor. Der in 2009 erzielte Ertrag reichte nicht einmal aus um die fälligen Zinsen aufzubringen. Bislang konnte dafür die noch vorhandene Liquidität eingesetzt werden.

Seitens der Fondsverantwortlichen wurden bereits Kapitalerhöhungen bzw. Nachschusszahlungen gefordert. 

Schiffsfonds-Krise: Nachschusszahlungen für Schiffsfonds-Anleger 

Den Preis für die vermeintliche Rettung der in Schräglage geratenen Fondsschiffe zahlen dabei stets die unzähligen Schiffsfondsanleger: Neben Ausschüttungsstopps oder sogar Ausschüttungsrückforderungen werden sie dabei oftmals mittels Nachschussforderungen zur Kasse gebeten.

 

Nicht selten werden die ohnehin schon leidgeprüften Schiffsfonds-Anleger dabei vor die „Wahl" gestellt: Entweder die Schiffsfondsanleger stimmen den oftmals als „freiwillig" deklarierten Nachschussforderungen zu oder sie verweigern sich dem seitens Schiffsfonds Initiatoren nicht selten als letzten Ausweg zur Rettung der maroden Fondsschiffe propagierten Sanierungskonzept.

Schiffsfonds-Krise: Nachschusszahlungen sowie Ausschüttungsrückforderungen nicht unumkehrbar

Betroffene Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit der  Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.

Sollten betroffene DDS 09-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank/Sparkasse nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche auf 100%ige-Rückabwicklung.

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes müssen Anleger sowohl anleger- als auch objektgerecht beraten werden.

Das bedeutet, dass die Anleger vollständig und zutreffend über sämtliche Risiken und Nachteile sowie produktspezifische Besonderheiten der Schiffsfondsbeteiligung aufgeklärt werden müssen. Hierzu gehört auch eine vollständige Aufklärung über die der Bank/Sparkasse zufließenden Vertriebsprovisionen und Rückvergütungen (Kickbacks). Kann nur ein Informationsdefizit bzw. eine Aufklärungspflichtverletzung nachgewiesen werden, so besteht ein Schadensersatzanspruch auf hundertprozentige Rückabwicklung.

 

Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der der Beteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 

Was können betroffene Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

 

Geschädigte Anleger sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.