Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 3 KG

 

Kostenlose Erstberatung

Die Beteiligung wurde mehrheitlich von der Commerzbank AG vermittelt.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser wurde von zahlreichen Anlegern nach rechtlichen Handlungsmöglichkeiten gefragt, um aus dem geschlossenen Publikumsfonds wieder auszusteigen. Rechtsanwalt Eser konnte hierbei feststellen, dass die von ihm gehörten Anleger weder vollständig noch zutreffend über sämtliche Risiken und Nachteile dieser unternehmerischen Beteiligung aufgeklärt worden sind.

 
Drohende Verjährung wegen Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 3 KG 

Kostenfreie Erstbewertung durch telefonische Kontaktaufnahme (07 11 / 217 235-0) oder Kontaktaufnahme per E-Mail (info@kanzlei-eser.de) möglich!

 

Anleger des Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 3 KG - Fonds können sich bei der Geltungmachung von Schadensersatz verstärkt auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wegen der Verheimlichung von Rückvergütungen (Kickbacks) stützen. Aktuell wurden Beraterbanken schon wegen der Nichtaufklärung über Kick Backs zu Schadenersatz verurteilt.

 

Durch eine Schadenersatzklage - gestützt auf eine sog. nicht anleger- und objektgerechte Beratung - besteht noch die Möglichkeit weitestgehend verlustfrei aus der Beteiligung auszusteigen.

Hierbei sollten interessierte Anleger jedoch dringend die im Hintergrund laufende Verjährungsfrist beachten.

Zwar gilt eine tagesgenaue Höchstverjährungsfrist von 10 Jahren, innerhalb dieser Verjährungsfrist läuft jedoch eine kürzere kenntnisabhängige Dreijahresfrist nach dem Stichtagsprinzip. Nach unseren Beobachtungen muss in vielen Fällen mit einer Verjährung zum 31.12.2014 gerechnet werden.

 

Aktuelle Entscheidung:

Aktuell hat nach übereinstimmenden Berichten das Landgericht Aschaffenburg die Commerzbank AG wegen fehlerhafter Aufklärung zu Schadensersatz verurteilt.

 

Dem Urteil vom März 2014 lag wohl folgender Sachverhalt zugrunde: Der klagende Anleger hatte sich im Januar 2006 in Höhe von 10.000,00 € zzgl. 5 % Agio an der Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 3 KG beteiligt. Die Beratung war durch die Commerzbank AG erfolgt. Das Landgericht hat vor dem Hintergrund der Kick-Back-Rechtsprechung des BGH wegen der verschwiegenen Provisionen entschieden, dass die Commerzbank AG schadensersatzpflichtig ist.

Eser Rechtsanwälte vertreten bereits bundesweit gesc

hädigte Anleger gegen Banken und Sparkassen:

Nachdem zahlreiche Anleger gehört werden konnten, konnten auch wir vor allem feststellen, dass weder über ein Teil- und Totalverlustrisiko noch über die Vertriebsprovisionen und Rückvergütungen (Kickbacks) ordnungsgemäß und vollständig aufgeklärt worden ist. Weitere produktspezifische Besonderheiten der äußerst komplizierten und vielschichtigen Kapitalanlage wurden ebenfalls nicht oder nicht zutreffend dargestellt. Eser Rechtsanwälte sehen die Kapitalanlage auch nicht für die Altersvorsorge als geeignet an, so dass auch aus diesem Gesichtspunkt eine Aufklärungspflichtverletzung abgeleitet werden kann.

 

Für den Fall, dass sich Anleger gegen die Beraterbanken wegen fehlerhafter Anlageberatung noch fristwahrend wehren wollen, ist dringend nochmals auf die in vielen Fällen demnächst ablaufende Verjährungsfrist hinzuweisen. Die Verjährungsfrist kann insbesondere durch Einreichung einer Klage bzw. die Beantragung eines Mahnbescheides unterbrochen werden.

Da in vielen Fällen auch noch Kostenschutzzusagen bei den Rechtsschutzversicherern angefragt werden müssen, ist besondere Eile geboten. In Einzelfällen wird auch auf Basis von (Erfolgs-)Honorarvereinbarungen die anwaltliche Vertretung übernommen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen (Homepage) besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).

 

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Vor diesem Hintergrund bestehen im Lichte der so genannten Bond Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gute Möglichkeiten für eine fast vollständige Rückabwicklung der erworbenen Kapitalanlage.

Die laut Fondsprospekt angestrebte Rendite von 10 % p. a. (nach IRR-Methode) wurde nicht einmal ansatzweise erreicht. Im Gegenteil: Der Wert der Beteiligung sinkt stetig.

Die Fachkanzlei Eser Rechtsanwälte ist auf solche Fälle spezialisiert und berät geschädigte Anleger bundesweit.

 

Der Fonds

Die Anleger beteiligten sich mit der Zeichnung der Anteile an der Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 6 KG (KGAL) an einer Fondsgesellschaft, die mittelbar Unternehmensbeteiligungen erwirbt. Der Fonds selbst beteiligt sich dabei an Zielfonds, die wiederum selbst auch nochmals Unternehmensbeteiligungen erwerben. Es sollen dabei nach dem Prospekt jedoch nur solche Zielfonds ausgewählt werden, an denen sich auch Unternehmen der Allianz Gruppe direkt oder indirekt beteiligen bzw. deren Manager andere Private Equity Fonds betreuen, in denen Unternehmen der Allianz Gruppe bereits investiert sind. Es war geplant, 50 Mio. € einzuwerben, was gemäß den Angaben im Prospekt voraussichtlich eine Anzahl von 100 bis 500 Unternehmensbeteiligungen bedeuten würde. Bereits im Prospekt wurde dargelegt, dass das Fondsvolumen auf bis zu 500 Mio. € erhöht und die Zeichnungsfrist bis zum 30.06.2008 verlängert werden könne. Nach dem Gesellschaftsvertrag soll die Gesellschaft 10 Jahre nach Ablauf der Zeichnungsfrist enden. Eine Kündigung der Beteiligung ist Anleger gemäß dem Gesellschaftsvertrag erstmals zum 31.12.2021 möglich.

 

Die aktuelle Situation

Unter dem 30.06.2008 wurde der Dachfonds letztlich mit einem Volumen 179,7 Mio. € final geschlossen. In dem Geschäftsbericht des Jahres 2007 wurde den Anlegern erklärt, dass innerhalb von drei bis vier Jahren das Dachfondsportfolio und damit die Auswahl von Beteiligungen an Zielfonds aufgebaut werden solle. Der Dachfonds werde aus rund 20 Zielfonds bestehen und damit voraussichtlich die Beteiligung an 200 bis 400  Unternehmen umfassen. Trotz der Finanzkrise, die Mitte 2007 eingesetzt habe, sei – so der Geschäftsbericht – die Nachfrage nach Private Equity ungebrochen. Mit Geschäftsbericht 2008 wurden die Anleger darauf hingewiesen, dass sich die Finanzkrise weiter verschärft habe, was auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Private Equity-Branche hätte. Der Gesamtwert des Portfolios auf Zielfondsebene habe sich im Verhältnis zum eingezahlten Kapital gegenüber dem Vorjahr stark reduziert.