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Online Casino Schaden

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In Deutschland sind Online-Casinos eigentlich illegal. Einzige Ausnahme: Schleswig-Holstein. Die Lizenzen, die dort vergeben wurden, gelten nur für Angebote an Einwohner des nördlichsten Bundeslandes. Zwar gibt es in der Regel einen kleinen Hinweis auf Schleswig-Holstein, doch den ignorieren die meisten Spieler, viele ahnen nichts von der Illegalität.

Geld beim Online-Casino verloren, was kann ich tun?

 

Nachdem also Onlinewetten (Ausnahme Schleswig-Holstein) illegal sind, können Spieler die Geld verloren haben, ihren Verlust von den Online Casinos zurückholen. Verschiedene Gerichte haben schon entschieden, dass der Rechtsweg in Deutschland eröffnet ist. Über 50 Gerichte haben Spielern bereits recht gegeben, siehe Überblick unten.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Kemal Eser sollten geschädigte Spieler nicht lange warten, da Verjährungsfristen drohen abzulaufen.

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Die fehlenden Lizenzen der Casino-Anbieter bieten die Chance für Schadensersatzklagen. 

 

Denn wer bei einem illegalen Anbieter Geld verliert und von der Illegalität des Geschäfts nichts wusste, hat Anspruch auf Rückzahlung seiner Spieleinsätze.

 

Knapp 50 deutsche Landgerichte haben sich bereits auf die Seite der Spieler gestellt. Vor wenigen Wochen hat mit dem OLG Frankfurt erstmals auch ein Oberlandesgericht diese Rechtsaufassung in einem Hinweisbeschluss in einem Verfahren gegen die Entain-Gruppe bestätigt (Az. 23 U 55/21).

OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 08.04.2022 - 23 U 55/21

Ein höchstrichterliches Urteil steht noch aus.

Betreiber von Online Glücksspielen in Deutschland müssen also das Geld an die Spieler zurückerstatten. Damit ergeben sich sehr gute Erfolgsaussichten für weitere Betroffene, ihr verlorenes Geld vom Online Casino zurück zu erhalten.

 

Um was geht es?

Wenn Sie ihr Geld auch in einem Online-Casino verspielt haben, besteht für Sie der Anspruch auf Rückforderung des verlorenen Geldes. Dies gilt auch weiterhin mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag. Der Vertrag gilt zum einen nicht rückwirkend, sondern erst ab dem Zeitpunkt seines Inkrafttretens dem 01.07.2021.

 

Zum anderen muss der Anbieter auch ab dem 01.07.2021  über keine gültige Lizenz verfügen und auch sonst nicht gegen den Glücksspielstaatsvertrag verstoßen.

 

Obwohl also seit Juli 2021 die Betreiber von Online-Roulette, -Blackjack oder -Poker deutschlandweite Lizenzen beantragen können, enthält die sogenannte Whitelist des zuständigen Landesverwaltungsamts von Sachsen-Anhalt bis zum 03.06.2022 keinen einzigen Eintrag hierüber (Stand 3.6.2022).

Auswahl an veröffentlichten Urteilen zum Thema “Online Casino”

  • LG Deggendorf, Urteil vom 31.05.2022 – 33 O 668/21 LG Berlin, Urteil vom 18.05.2022 – 17 O 29/21

  • LG Magdeburg, Urteil vom 28.04.2022 – 2 O 636/21 LG Köln, Urteil vom 16.03.2022 – 16 O 558/20

  • LG Köln, Urteil vom 16.03.2022 – 16 O 570/20 LG Osnabrück, Urteil vom 04.03.2022 – 11 O 1809/21

  • LG Frankenthal, Urteil vom LG vom 10.02.2022 – 8 O 90/21

  • LG Bielefeld, Urteil vom 03.02.2022 – 6 O 231/20

  • LG Konstanz, Urteil vom 02.02.2022 – D 2 O 287/21

  • LG Berlin, Urteil vom 01.02.2022 – 2 O 228/21

  • LG Frankenthal, Urteil vom 27.01.2022 – 8 O 90/21

  • LG Meppen, Urteil vom 12.01.2022 – 3 C 787/20

  • LG Hamburg, Urteil vom 12.01.2021 – 319 O 85/21

  • LG Traunstein, Urteil vom 20.12.2021 – 3 O 1549/21

  • LG Frankenthal, Urteil vom 09.12.2021 – 3 O 374/20

  • LG Köln, Urteil vom 19.10.2021 – 16 O 614/20

  • LG Landshut, Urteil vom 08.10.2021 – 75 O 1849/20

  • LG Gießen, Urteil vom 27.09.2021 – 2 O 227/20

  • LG Paderborn, Urteil vom 24.09.2021 – 4 O 424/20

  • LG Waldshut-Tiengen, Urteil vom 21.09.2021 – 2 O 296/20

  • LG Düsseldorf, Urteil vom 18.08.2021 – 2b O 154/20

  • LG München I vom 30.07.2021 – 31 O 16477/20

  • LG Nürnberg-Fürth vom 19.07.2021 – 19 O 6690/20

  • LG Aachen, Urteil vom 13.07.2021 – 8 O 582/20

  • LG Paderborn, Urteil vom 08.07.2021 – 4 O 323/20

  • LG Mainz, Urteil vom 14.07.2021– 9 O 65/20

  • LG Coburg, Urteil vom 01.06.2021 – 23 O 416/20

  • LG Gießen, Urteil vom 25.02.2021 – 4 O 84/20

 

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