MPC Solar Fonds Emissionshaus MPC Capital

siehe auch Artikel im manager magazin vom 17.10.2014

 

Die Anlegerschutzkanzlei Eser bietet eine 1. kostenlose Erstberatung an. Interessierte Anleger sollten entweder den Fragebogen oder die weiteren Kontaktmöglichkeiten hierzu verwenden. Bundesweit werden insoweit Anleger außergerichtlich und aber auch gerichtlich bereits vertreten.

 

Für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen Falschberatung oder Prospekthaftung müssen die Anleger das Laufzeitende nicht abwarten. Der Schadensersatzanspruch kann schon während der Dauer der Beteiligung geltend gemacht werden und besteht neben der gesellschaftsrechtlichen Stellung des Anlegers.

 

 

Der Fonds selbst:

Der geschlossene Solarenergiefonds MPC Solarpark GmbH & Co. KG wurde bekanntlich von der MPC Capital Investments GmbH aufgelegt.

 

Der Fonds investierte mittelbar über die Beteiligungsverwaltungsgesellschaft MPC Solarpark mbH in vier Solarparks im Süden Spanien bzw. auf der spanischen Insel Mallorca und damit in die Gewinnung erneuerbarer Energien.

 

Ausweislich der Leistungsbilanz 2012 der MPC Capital Investments GmbH betrug das prospektierte nominelle Fondsvolumen (konsolidiert) 64.750.000,00 €. Dieser Betrag sollte durch Eigenkapital (MPC Solarpark GmbH & Co. KG) in Höhe von 22.000.000,00 € sowie durch Fremdkapital (Projektgesellschaften) in Höhe von 42.750.000,00 € finanziert werden.

 

Für die Anschaffungskosten waren hiernach 57.083.000,00 € vorgesehenDer Leistungsbilanz 2012 der MPC Capital Investments GmbH waren zudem prospektierte Auszahlungen kumuliert in Höhe von 37,0 % zu entnehmen. Die kumulierten Ist-Auszahlungen betrugen hiernach lediglich 27,2 %. Ferner hieß es dort, dass „die Auszahlungen für den Fonds MPC Solarpark im Jahr 2013 bis auf weiteres ausgesetzt“ wurden, „um die Handlungsfähigkeit des Fonds zu sichern“.

 

Keine Auszahlungen seit 2013:

 

Nach dem 2013 keine Ausschüttungen gezahlt worden sind und viele Anleger auch durch die Insolvenz von zahlreichen Umwelt- Solar- und Schiffsfonds, besonders durch die Insolvenz von Prokon im Janurar 2014, aufgeschreckt sind, werden  ESER Rechtsanwälte nach rechtlichen Ausstiegsmöglichkeiten gefragt. 

 

Hierbei vertreten Eser Rechtsanwälte bereits bundesweit zahlreiche geschädigte Anleger und haben bereits Schadensersatzklagen gegen verschiedene Banken und Sparkassen vor verschiedenen Landgerichten eingereicht bzw. bereiten diese aktuell noch vor. Auch wurden im außergerichtlichen Stadium mit diversen Banken und Sparkassen durchaus sehr vorteilhafte Vergleiche abgeschlossen.

 

Rechtliche Handlungsmöglichkeiten und Verjährung:

 

Für die geschädigten Anleger besteht grds. die Möglichkeit wegen vorvertraglichen Aufklärungs- und Beratungsverschulden die in der Vergangenheit erworbene Beteiligung rückabzuwickeln. 

 

Denn durch die Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs kann de facto eine Rückabwicklung hergestellt werden. Das sog. negative Interesse umfasst auch die Freistellung von sämtlichen Nachteilen und Verpflichtungen, die ursächlich mit der Beteiligung im Zusammenhang stehen bzw. noch in der Zukunft entstehen können.

 

Der Anleger wird so gestellt als ob er die unternehmerische Beteiligung nie erworben hat. Er bekommt die Einlage abzüglich der erhaltenen Ausschüttungen.

 

Grundlage hierfür ist ein Schadensersatzanspruch der z.B. gegenüber den Anlageberater (Bank/Sparkasse z.B.) geltend gemacht werden kann. Hierzu reicht bereits schon eine bewiesene Aufklärungspflichtverletzung, wenn z.B. die Bank nicht über die Kick Backs (Vertriebsprovision) aufgeklärt hat. Außerdem sind Prospekthaftungsansprüche gegenüber Prospektverantwortlichen sowie Schadensersatzansprüche gegenüber Gründungsgesellschafter und Treuhänder denkbar und auch durchsetzbar.

 

Seit der grundlegenden sog. Bond-Entscheidung des Bundesgerichtshofs, muss ein Anlageberater nämlich den Anleger anleger- und objektgerecht, dass bedeutet vollständig zutreffend und umfassend über sämtliche Risiken und Nachteile sowie produktspezifische Besonderheiten aufklären. Darüber hinaus ist der Anlageberater verpflichtet eine Geeignetheitsprüfung vorzunehmen, also zu prüfen, ob die ins Auge gefasste Kapitalanlage mit dem Anlegerprofil des Anlegers übereinstimmt und seinen Anlagezielen entspricht. 

 

In diesem Zusammenhang ist eine sog. Exploration vorzunehmen.

Insoweit ist anzumerken, dass möglicherweise im Einzelfall Verjährungsfristen ablaufen, die durch geeignete Gegenmaßnahmen (Einreichung einer Klage oder Beantragung eines Mahnbescheids) unterbrochen werden müssen! 

 

Längstens besteht eine kenntnisunabhängige tagesgenaue Zehnjahresfrist, in der jedoch eine kürzere kenntnisabhängige Dreijahresfrist, beginnend in dem Jahr, in dem der Anleger Kenntnis von der Falschberatung erlangt, läuft.

 

Auch besteht die Möglichkeit im außergerichtlichen Stadium einen günstigen Vergleich abzuschließen.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser empfiehlt allen geschädigten Anlegern sich zeitnah von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt beraten zu lassen und ggf. verjährungsunterbrechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Anleger sollten das steigende Risiko der Verjährung nicht hinnehmen und diesbezüglich zeitnahe Gegenmaßnahmen ergreifen.

 

Über den eigens angefertigten Fragebogen besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren.

Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er nebenberuflich im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).