DS-Rendite-Fonds Nr. 105 Life Value II

 

07.12.2012 

Kostenfreie Erstbewertung durch Verwendug des Fragebogens möglich!

Die Anlegerschutzkanzlei Eser vertritt bundesweit bereits mehr als 90 Anleger die sich an dem Lebensversicherungsfonds DS-Rendite-Fonds Nr. 105 Life Value II beteiligt haben. Aktuell werden Berater und Vermittler (auch Banken und Sparkassen), die die Beteiligungen vermittelt haben, auf verlustfreie Rückabwicklung in Anspruch genommen.

 

Vor dem Hintergrund der bereits eingetretenen massiven Verluste und vor allem der weiteren ungewissen Zukunft der Fondsgesellschaft, eine Insolvenz und Liquidation der Beteiligungsgesellschaft ist jedenfalls bis zum geplanten Ende der Beteiligung nicht auszuschließen, empfiehlt Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche durch einen im Kapitalanlagerecht spezialisierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen zu lassen.


Nicht auszuschließen ist im Falle einer möglichen Insolvenz, dass der Insolvenzverwalter - dann wegen mangelnder Masse - die an die Anleger in der Vergangenheit geleisteten Ausschüttungen zurückfordern wird.


Als geschädigte Anleger sollte man seine Ansprüche gegenüber der Beteiligungsgesellschaft als auch gegenüber den Anlegervermittlern und Anlageberatern prüfen lassen. Es bestehen Möglichkeiten der Rückabwicklung und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

Eine verlustfreie Rückabwicklung ist z.B. bei der Verwendung fehlerhafter Prospekte und fehlerhafter Anlageberatung gegeben. Durch das Vorliegen eines stillschweigend abgeschlossenen Anlageberatungsvertrages trifft diesbezüglich den Anlageberater die Pflicht den Anlageinteressenten anleger- und objektgerecht zu beraten. Ferner müssen über "Retrozessionen/Innenprovisionen" sog. "Kick backs" grundsätzlich aufgeklärt werden.

Aktuelle Entscheidungen des Bundesgerichtshofes haben hier die Ausgangslage zu Gunsten des Anlegers deutlich verbessert. Diese Aufklärungspflicht wurde in der Vergangenheit regelmäßig nur selten erfüllt, sodass allein diese Nichtaufklärung für die Geltendmachung von Schadensersatz ausreichen kann.

 

Für den Anleger ist insbesondere von erheblicher Bedeutung, dass er bei zugestandenem Schadensersatzanspruch (Rückabwicklung = sog. negatives Interesse), neben dem Beteiligungskapital auch den entgangenen Zinsgewinn geltend machen kann, der ihm dadurch entgangen ist, dass er das gebundene Beteiligungskapital nicht anderweitig gewinnbringend anlegen konnte.

 

Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichtes München. Was Oberlandesgericht München hat mit Schlussurteil vom 24.11.2011, Aktenzeichen: 23 U 4995/10, entschieden, dass dem dortigen Kläger entgangener Gewinn gemäß § 252 BGB in Höhe von insgesamt 16.036,95 EUR zugesprochen werden muss.

Das Oberlandesgericht München führt hierzu aus, dass der Kläger nicht gehalten war konkret vorzutragen welche Alternativanlage er getätigt hätte.

Ausreichend ist schon, wenn der Kläger vorträgt, dass er alternativ eine konservative Beteiligung mit einer Verzinsung von 5-7 % gewählt hätte. Das Oberlandesgericht München stützt sich hierbei auf die im Internet verfügbare Übersicht der Deutschen Bundesbank zu erzielten Renditen von langjährigen Bundesschatzbriefen. Diese dort enthaltenen Renditeangaben nimmt der Senat gemäß § 287 ZPO als Schätzgrundlage für eine im streitgegenständlichen Zeitraum erzielbare allgemein übliche Rendite.

Für den Anleger besteht dadurch eine günstig und abgesicherte Rechtsposition, sich von der riskanten und verlustträchtigen Lebensfondsbeteiligung auch im Nachhinein zu lösen.

Über den eigens angefertigten Fragebogen besteht für den ratsuchenden Anleger die Möglichkeit, sich mit den Anwälten der Kanzlei Eser in Verbindung zu setzen und sich zunächst unverbindlich und kostenfrei über etwaige Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Eser Rechtsanwälte werden bundesweit tätig. In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Privatdozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).

 

 

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Fragebogen

 

 

Februar 2011

Verluste mit DS-Rendite-Fonds Nr. 105 Life Value II ? Rechts- und Sachlage nach deutschem Recht.

Bei dem DS-Rendite-Fonds Nr. 105 GmbH & Co. Life Value II KG handelt sich um ein Lebensversicherungsfonds, die in US-amerikanische Lebensversicherungen investiert. In den Prospekten werden den Anlegern hohe Renditen versprochen.



Leider mussten die Anleger nun feststellen, dass die versprochenen Renditen nicht eingehalten werden können und der aktuelle Wert der Beteiligung deutlich unter 50 % liegt. Mit prospektgemäßen Ausschüttungen können Anleger derzeit nicht rechnen.

Nach dem Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser eine Vielzahl von Investoren zu dem jeweiligen Inhalt der Anlageberatungen befragen konnte, konnte festgestellt werden, dass in vielen Fällen die Anleger nicht entsprechend den gesetzlichen und richterlichen Anforderungen an eine so genannte anleger- und anlagegerechte Beratung beraten worden sind.

Zum Teil wurden feste zweistellige Renditen zugesichert, zum Teil wurden viele Anleger im Unklaren darüber gelassen da sie sich als Kommanditist an einer Gesellschaft mit einer Vielzahl von Risiken beteiligen. Die allermeisten Anleger waren auch nicht im klaren, dass sie auf ein vorzeitiges Ableben von amerikanischen US-Bürger wetten. Nichts anderes stellt das vorliegende Investitionsmodell dar. Hieber steht der Verdacht im Raum, dass veraltete US-Sterbetafeln den Prognosen und Berechnungen zur Grundlage genommen worden sind und daher bereits absehbar war, dass die prospektierten Erwartungen nicht erfüllt werden konnten.

Von der versprochenen sicheren Rendite ist somit für die betroffenen Anleger nicht viel übrig geblieben. Tatsächlich scheint sogar völlig offen, ob und in welcher Höhe es zum Ende der Fondslaufzeit (2016) zu Rückzahlungen kommen wird. Auf dem Zweitmarkt wurden Anteile beider Fonds zuletzt nur noch mit ca. 30 % - 50% des Nominalwertes gehandelt.

Anleger versuchen nun verstärkt, aus den Beteiligungen auszusteigen. „Die derzeit wohl vielversprechenste Möglichkeit besteht in der Geltendmachung von Schadenersatz gegenüber den Anlageberatern bzw. beratenden Banken", so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser.

Sollten diese ihre Kunden beim Vertrieb der Fondsanteile nicht auf die erhaltenen Provisionen (Kick Backs) aufgeklärt haben, bestehen gute Möglichkeiten, die gesamte Fondsbeteiligung rückabzuwickeln. Weiter scheinen gute Möglichkeiten zu bestehen, wenn der Anleger nachweisen kann, dass er eine sichere zum Teil auch für die Altersvorsorge geeignete Kapitalanlage wünschte. Die vorliegenden Beteiligungsmodelle sind nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser für solche Anleger von vornherein ungeeignet gewesen.

Nach der Rechtsprechung des BGH sind jedenfalls die Anlageberater und Anlagevermittler verpflichtet, ihre Kunden auf erhaltene Provisionen hinzuweisen, um den dahinter stehenden Interessenkonflikt offenzulegen. Erfolgt dieser Hinweis nicht, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die empfohlene Fondsbeteiligung gegenüber der z.B. Bank, allein aus diesem Gesichtspunkt rückabzuwickeln.

Erst kürzlich hat der Bundesgerichtshof wieder festgestellt, dass die Banken bereits seit 1990 verpflichtet sind, ihre Kunden über die erhaltenen Kick-Back Zahlungen aufzuklären.

Aber auch einen nicht bankmäßig gebunden Anlageberater, treffen umfangreiche Aufklärungs- und Beratungspflichten, die zu einer kompletten Rückabwicklung der Kapitalanlage führen können.

Das bedeutet, dass der Anleger so gestellt werden muss, als wenn er die Beteiligung nicht erworben hätte. In diesem Fall muss der Anlageberater den Fondsanteil zurücknehmen und dem Kunden die für den Erwerb aufgewendeten Kosten erstatten.

Auch in den Fällen, in denen die Anleger nicht durch ihre Bank, sondern durch einen externen Vermittler zu einem Vertragsschluss veranlasst wurden und die beteiligte Bank lediglich die Finanzierung übernahm, sind unter Umständen Ansprüche gegen die Bank möglich, da sich ein Kreditinstitut im Rahmen eines so genannten „verbundenen Geschäfts" die das Anlagegeschäft betreffende arglistige Täuschung eines Vermittlers zurechnen lassen muss. Darüber hinaus sind auch ohne arglistige Täuschung Schadensersatzansprüche gegen die Bank denkbar, wenn ein sog. institutionalisiertes Zusammenwirken zwischen Kreditinstitut und Fondsgesellschaft bewiesen werden kann

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, rät daher betroffenen Anlegern, mögliche Ansprüche auf Schadenersatz fachkundig prüfen zu lassenDie im Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei Eser bietet interessierten Anlegern eine erste kostenfreie Beratung an. Hierzu können Anleger den hier bereit gestellten Fragebogen herunterzuladen und ausgefüllt der Kanzlei Eser zur Verfügung zu stellen.


Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist bundesweit auf Seiten der Investoren im Bereich des Anlegerschutzes tätig. Zudem doziert Rechtsanwalt Eser als Gastdozent an der Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (Cooperative State University Stuttgart) im Studiengang BWL-Finanzdienstleistungen.