Kostenlose unverbindliche Ersteinschätzung

 KONTAKT



Sie befürchten das in den nächsten Tagen und Wochen betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden könnten?


Sie  wollen vor allem wissen, was sie nun zu beachten haben und ob eine ausgeprochene Kündigung rechtswirksam ist und welche Fristen im Zusammenhang mit einer Kündigungsschutzklage bestehen?

 

Sie benötigen Informationen über das weitere Verfahren und die Kosten?

 

Dann sind Sie hier genau richtig.

 

Kanzlei Eser bietet ein erste kostenfreie Erstberatung an. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser verfügt seit über 15 Jahren Erfahrungen im Kündigungsschutzrecht sowie im Bank-und Kapitalmarktrecht.

Er setzt sich für Arbeitnehmer und Verbraucher erfolgreich ein.

Grundlegende Informationen


1. Kündigungsschutz

Ob die Kündigung rechtswirksam ist, hängt immer von den Einzelfallumständen ab.

Grundsätzlich zielt aber das deutsche Arbeitsrecht auf Bestandsschutz ab. D.h. bei einer rechtsunwirksamen Kündigung soll der gekündigte Arbeitnehmer weiterbeschäftigt werden.

Besteht das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate und beschäftigt der Arbeitgeber mehr als 10 Arbeitnehmer, gilt dann das Kündigungsschutzgesetz, 3-Wochenfrist dringend beachten, siehe weiter unten.

Teilzeitbeschäftigte werden für die Berechnung der Mitarbeiterzahl gem. § 23 Abs. 1 S. 4 KSchG wie folgt berücksichtigt:- bis einschließlich 20 Stunden/Woche mit dem Faktor 0,50- bis einschließlich 30 Stunden/Woche mit dem Faktor 0,75- über 30 Stunden/Woche mit dem Faktor 1,0

Der Arbeitgeber muss dann bei einer betriebsbedingten Kündigung eine sog. Sozialauswahl treffen.

 

Dabei ist beispielsweise die Dauer der Beschäftigung, Unterhaltsverpflichtungen, Lebensalter und Schwerbehinderung zu berücksichtigen.

Jede Kündigung bedarf also eines Kündigungsgrundes, sogar unabhängig davon, ob das Kündigungsschutzgesetz hierbei Anwendung findet.

Als Kündigungsgründe kommen neben der betriebsbedingten weiter auch die sog. verhaltensbedingte und personenbedingte Kündigung in Betracht.

Im Zuge der Coronakrise dürften die allermeisten Kündigungen jedoch betriebsbedingt veranlasst sein.

Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes ist weiter bei allen ordentlichen Kündigungen zu beachten, dass diese nur wirksam sind, wenn die Kündigungen auch verhältnismäßig sind. Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis nur dann beendet werden soll, wenn der Arbeitnehmer auch an anderen Stellen im Betrieb nicht beschäftigt werden kann.

 

Nach Erhalt der Kündigung ist es weiter wichtig, dass Sie sich zunächst einmal bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Dazu sind sie bereits innerhalb von drei Tagen nach der Kündigung gesetzlich verpflichtet (§ 38 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)).

 

Die Agentur für Arbeit kann bei Zuwiderhandlung  eine Sperrzeit für den Erhalt des Arbeitslosengeldes anordnen.

 
2. Notfrist von 3 Wochen dringend beachten!!!

Gemäß § 4 KSchG muss ein gekündigter Arbeitnehmer ab Zugang der Kündigung eine Notfrist von 3 Wochen beachten.

Nur innerhalb dieser 3 Wochen kann daher der Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erheben.

Damit der Arbeitnehmer vom Kündigungsschutz des Kündigungsschutzgesetzes profitieren kann, muss der Arbeitnehmer jedoch über ein Arbeitsverhältnis von mindestens sechs Monaten Dauer verfügen.

Diese Wartezeit wird im §1 des Kündigungsschutzgesetzes im Absatz 1 geregelt. Zudem muss der Betrieb über mehr als zehn Beschäftigte verfügen.

3. Ablauf und Kosten eines Kündigungsschutzverfahrens?

Im Hinblick auf das Kündigungsschutzverfahren existieren einige Besonderheiten sowohl im Hinblick auf den Ablauf als auch im Hinblick auf die Kosten.

In den allermeisten Fällen versucht das Arbeitsgericht in einem so genannten Gütetermin die Angelegenheit gütlich, als durch eine Einigung/Vergleich, zu klären. Scheitert der Gütetermin wird das Verfahren dann weitergeführt.

Im Hinblick auf die Kosten exitiert ebenfalls eine Abweichung zu der normalen Kostentragungspflicht, wonach die unterliegende Partei sämtliche Kosten des Verfahrens zu tragen hat.

Dieser Grundsatz gilt nämlich nicht für das erstinstanzliche Verfahren vor dem Arbeitsgericht.

Dort muss jede Seite ihre eigenen Kosten tragen.

Also auch dann wenn der Arbeitnehmer den Kündigungschutzprozess gewinnt.

In der Berufungsinstanz (Landesarbeitsgericht) gilt dann aber wieder die normale Kostentragungspflicht, wonach die unterliegende Partei sämtliche Kosten zu tragen hat. Anders als in der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht gilt vor dem Landesarbeitsgericht der Anwaltzwang, spätestens hier sollte sich der Arbeitnehmer also von einem im Kündigungsschutzrecht spezialisierten Anwalt vertreten lassen.


4. Unsere Dienste

Unsere Dienste: Im Zusammenhang mit einer Kündigung können wir für Sie u. a. folgendes tun:

  • Prüfung der Wirksamkeit der Kündigung

  • Prüfung der Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage

  • Außergerichtliches Aushandeln einer Abfindung oder Erstreiten einer Abfindung im gerichtlichen Verfahren

  • Aushandeln eines Aufhebungsvertrages bzw. Abwicklungsvertrages

  • Beratung über die sozialrechtlichen Folgen einer Kündigung (Sperrzeit beim Arbeitslosengeld usw.)

  • Geltendmachung von Ansprüchen, die mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses zusammenhängen (ausstehende Gehalts- und Provisionszahlungen, Urlaubsabgeltung, Arbeitszeugnis …)

5. Für eine erste kostenlose Information kann der Kontakt aufgenommen werden

 

 

Als versierter Verhandlungspartner sowohl im Bank- und Kapitalmarktrecht als auch im Arbeitsrecht wird er Rechtsanwalt Eser bereits bei einer drohenden Kündigung also auch im Vorfeld der Trennung konsultiert.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser verfügt seit über 15 Jahren Erfahrungen im Kündigungsschutzrecht sowie im Bank-und Kapitalmarktrecht.