RA Eser erstreitet für MPC VII-Anleger obsiegendes Urteil

Das Landgericht Verden hat am 28.11.2014 die wegen Falschberatung auf Schadensersatz verklagte Volksbank Sulingen eG vollumfänglich auf Schadenersatz verurteilt, Az. 4 O 367/13.

Der von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser vertretene Anleger hatte sich - nach vorhergehender Beratung durch die Mitarbeiter der Volksbank Sulingen eG - i.H.v. 10.000 EUR, zzgl. 5 % Agio, an dem geschlossenen Lebensversicherungsfonds MPC Rendite-Fonds leben plus VII GmbH & Co. KG beteiligt.

 

Die Beklagte wurde verurteilt, an den klagenden Anleger 10.500,- EUR nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, Zug um Zug gegen Abtretung der Rechte des Anlegers/Klägers an dem geschlossenen Lebensversicherungsfonds MPC Rendite-Fonds leben plus VII GmbH & Co. KG, zu zahlen. Weiter wurde die Beklagte verurteilt, den Kläger auch den entgangenen Gewinn i.H.v. 1.260,- EUR zu zahlen. Zudem hat das Landgericht Verden festgestellt, dass die beklagte Volksbank Sulingen eG verpflichtet ist, dem klagenden Anleger sämtlichen zukünftigen Schaden zu ersetzen und ihm insoweit von sämtlichen Forderungen von Dritten freizustellen. Die Entscheidung des Landgerichtes Verden ist noch nicht rechtskräftig.

 

Das Landgericht Verden stellte entscheidend auf den Umstand ab, dass der klagende Anleger nicht ordnungsgemäß über die Höhe der zugeflossenen Rückvergütungen aufgeklärt worden ist. Zwar wurde der klagende Anleger über die Vereinnahmung des 5%­igen Agios informiert, jedoch nicht darüber, dass die beklagte Volksbank noch darüber hinaus, insgesamt 7 %, Rückvergütungen bzw. Provisionen erhalten hat. Damit steht zur Überzeugung des Landgerichtes Verden fest, dass die Mitarbeiter der Volksbank fehlerhafte Angaben zur Höhe der Rückvergütung gemacht haben und so die Verjährung nicht mit dem Schluss des Jahres der Zeichnung begonnen hat.

 

Angesichts dieser günstigen Rechtslage sollten auch die anderen Anleger - die sich ebenfalls nach vorhergehender Beratung und Aufklärung durch Banken und Sparkassen an dem geschlossenen Lebensversicherungsfonds beteiligt haben - ernsthaft überlegen, ob sie dieses Jahr noch Schadensersatzansprüche prüfen und gegebenenfalls gegen die Beraterbanken geltend machen lassen wollen.

 

Wegen der drohenden Verjährung zum 31.12.2015 empfiehlt Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser geschädigten Anlegern, sich zeitnah von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt diesbezüglich beraten zu lassen.

Interessierte Anleger können sich hierbei unmittelbar mit der Anlegerschutzkanzlei Eser in Verbindung setzen und hierbei auch den allgemeinen Kanzleifragebogen anfordern oder auf diese Homepage herunterladen.

 

Seitens der Anlegerschutzkanzlei wird auch die Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung kostenfrei geführt. Die Erstinformation bzw. Erstberatung ist ebenso kostenfrei.