Hybridanleihen

Falschberatung Hybridanleihe Eine Hybridanleihe (engl. hybrid) ist eine eigenkapitalähnliche, nachrangige Unternehmensanleihe ohne Laufzeitbegrenzung. Die Kündigung durch den Emittenten zu einem vorher festgelegten Termin ist möglich. Außerdem können die vereinbarten Kuponzahlungen unter bestimmten Bedingungen ausgesetzt bzw. verschoben werden.

 

Hybridanleihen haben viel mit klassischen Anleihen gemeinsam: Es gibt einen Zins-Kupon und eine jährliche Zinsausschüttung. Beim Kauf zahlen Sie Stückzinsen (das bedeutet: Sie zahlen dem Verkäufer eine zeitanteilige Zinserstattung als Ausgleich dafür, dass Sie beim nächsten Zinstermin die volle Ausschüttung einstreichen). Aber es gibt auch Unterschiede zu klassischen Anleihen. Dabei ist Hybridanleihe nicht gleich Hybridanleihe. Erst ein Blick in die Emissionsbedingungen zeigt die üblichen Ausgestaltungen.

Mögliche Risiken:

Totalausfallrisiko

Ausfall von Zinszahlungen: Der Emittent kann Zinszahlungen unter bestimmten Bedingungen ausfallen lassen oder aufschieben, etwa wenn das Unternehmen Verluste schreibt oder keine Dividenden an Aktionäre auszahlt.

Eine Auszahlung der Zinszahlungen kann auch an kritische Finanzkennzahlen gebunden sein.

Es gibt sogar Hybridanleihen, bei denen die Ausschüttung im Ermessen des Emittenten liegt. Hier fehlen also objektive Kriterien, an die eine Aussetzung gebunden wäre.

Nachzahlungspflicht: Bei manchen Hybridanleihen ist eine spätere Nachzahlung ausgesetzter Zinsausschüttungen vorgesehen, bei anderen nicht.

Manche Hybridanleihen erlauben auch den Ersatz ausgesetzter Zinsausschüttungen durch die Ausgabe von Aktien.

Mehrere Anleger haben die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Eser mit der Prüfung von Schadenersatzansprüchen auch gegenüber der Commerzbank AG beauftragt.

Seit dem Jahr 2006 hat die Commerzbank mehrere sogenannter „Hybrid-Anleihen“ verkauft. Problematisch erweist sich nun die „Commerzbank Hybrid-Anleihe C.FD III 06“ (WKN: CK4578).

Nach Auffassung von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser sollte man insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer anleger- und objektgerechten Beratung prüfen lassen, ob eine gestzeskonforme Beratung erfolgt ist.

Wir geben gerne eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles ab. Nehmen Sie mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser hierzu Kontakt auf.

 

Genussscheine

 

Verluste mit Genussscheinen?

Genussscheine sind seit Monaten ein heikles Thema. Je nach Ausgestaltung sind sie eher dem Fremdkapital oder dem Eigenkapital zuzuordnen. Fremdkapitalähnlich macht Genussrechtskapital, dass es nicht dauerhaft der Bank zur Verfügung steht, sondern nur bis zum Ende der Laufzeit. Der jährliche Zins auf die Genussscheine aber kann ausfallen. Im Extremfall kann Genussrechtskapital sogar im Nennwert herabgesetzt werden, wenn damit Verluste abzudecken sind. Diese beiden Merkmale wiederum machen es zu einem eigenkapitalähnlichen Instrument.

Aktuell beabsichtigt z.B. die Eurohypo Genussschein-Inhaber zur Deckung des Jahresverlustes 2009 heranzuziehen.

Sollten Sie auch Verluste mit Genussscheinen haben, so bestehen möglicherweise Rückabwicklungsansprüche wegen Falschberatung. Diese sind von den Umständen des Einzelfalles abhängig.

Die Fachanwaltskanzlei Eser gibt gerne im Rahmen einer ersten kostenfreien Beratung einen Einschätzung über die Rechts- und Sachlage ab.

Fordern Sie hierzu einen speziellen Fragebogen an!

 

Lehman Brothers Zertifikate

September 2011, Stuttgart

 

BGH entscheidet bzgl. Lehman Brothers, Spannung vor der Urteilsverkündung am 27.09.2011 (Az: XI ZR 178/10).


Kostenlose Erstberatung! Fragebogen abrufbar!

Anleger, die in Zertifikate der insolventen Investmentbank Lehman Brothers investiert haben, schauen mit Spannung auf die Entscheidung des BGH (Az: XI ZR 178/10), welcher am 27.09.2011 in Sachen Lehman Brothers erstmals ein Grundsatzurteil fällen wird.

Die Hoffnung von vielen Tausenden von Kleinanlegern, die bisher ihre Rechte nicht klageweise geltend gemacht haben, ruht auf dieser ersten Entscheidung des Bundesgerichtshofes in dem Masseschadenfall Lehman Brothers.


Dem Fall lag die Klage des Anlegers Krupsky aus Hamburg zu Grunde, der nach vorhergehender Anlageberatung durch die Hamburger Sparkasse (Haspa) Zertifikate des amerikanischen Bankhauses erworben hatte.

Das Landgericht Hamburg hatte mit Urteil vom 23.06.2009 (Az.: 310 O 4/09) die Hamburger Sparkasse verurteilt, den Schaden aus dem Ausfall des Zertifikats dem Kläger zu ersetzen. Das Oberlandesgericht Hamburg (13 U 118/09) hob dagegen später das Urteil auf. Die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte berichtete hierüber ausführlich.

Nun geht es vor dem Bundesgerichtshof in die letzte und entscheidende Runde. Am 27.09.2011 findet in Karlsruhe die mündliche Verhandlung statt.

Es wird erwartet, dass der Bundesgerichtshof in mindestens zwei entscheidenden Fragen, Rechtssicherheit für die bisher nicht geklärten Rechtspunkte schaffen wird.

Zum einen geht es um die Frage, ob auf Seiten der Banken eine Aufklärungspflicht über die fehlende oder mangelnde Einlagensicherung der verkauften Lehman-Zertifikate bestand.

Zum anderen wird mit Spannung erwartet, ob der Kläger sich auch in Fällen der vorliegenden Art, auf die als gefestigt zu betrachtende Kick Back Rechtsprechung des BGH berufen kann, wonach die Banken verpflichtet sind, die hinter dem Rücken des Anlegers geflossenen Rückvergütungen bzw. Kick Backs ungefragt offen zu legen.

Wenn der BGH, wie dies Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, vermutet, tatsächlich eine Übertragbarkeit seiner bisherigen Rechtsprechung auch auf solche Fälle der vorliegenden Art postuliert, so bestehen für Tausende von Kleinanlegern - die bisher noch nicht klageweise ihre Ansprüche geltend gemacht haben, auch nachdem die Verjährungsfrist für fahrlässiges Beratungsverschulden nach der alten Sonderverjährungsfrist § 37 a WpHG a.F. bereits abgelaufen ist - dann sehr gute Chancen noch Schadenersatz zu erhalten.

Denn in diesem Fall müsste die Verjährungsfrist, infolge eines vorsätzlichen Beratungsverschuldens, nach der kenntnisabhängigen, dreijährigen allgemeinen Verjährungsfrist berechnet werden, wonach noch bis zum 31.12.2011 eine die Verjährungsfrist unterbrechende Klageeinreichung möglich wäre.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, der deutschlandweit bereits zahlreiche Lehman Brothers geschädigte Anleger vertritt bzw. vertreten hat, rät allen geschädigten Anlegern, sich von im Kapitalanlagerecht spezialisierten Fachanwälten beraten zu lassen.

Die Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte, bietet geschädigten Lehman Brothers-Anlegern eine erste und kostenfreie Erstberatung hierzu an. Interessierte Anleger können den auf der Internetpräsenz der Kanzlei befindlichen Fragebogen hierzu abrufen.


Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kemal Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW).

 

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Kapitalanleger die Lehman Brothers Zertifikate erworben haben und in Folge einer Falschberatung durch Banken einen Totalverlsut ihrer Geldanlage erlitten haben, sollten sich im Klaren sein, dass ernsthafte Möglichkeiten bestehen den erlittenen Verlust in Deutschland wieder erstattet zu erhalten.  

 

Hierbei bestehen möglicherweise wegen nicht anleger- und objektgerechter Beratung(Falschberatung) Schadensersatzansprüche gegenüber deutschen Berater- und Vertriebsbanken. 

In letzter Zeit sind mehrere deutsche Vertriebsbanken die Lehman Brothers Zertifikate vertrieben haben zu hundertprozentigem Schadensersatz verurteilt worden. 

(LG Hamburg, Urteil vom 23.06.2009, Az.: 310 O 4/09; LG Hamburg, Urteil vom 01.07.2009, Az.: 325 O 22/09; LG Hamburg, Urteil vom 10.07.2009, Az.: 329 044/09; Urteil des LG Potsdam vom 24.06.2009, Az.: 8 O 61/09, Urteil des LG Frankfurt am Main vom 10.07.2009, Az.: 2-21 045/09; alle Urteile 1. Instanz, noch nicht rechtskräftig).

Bezüglich sog. Cobold-Anleihen konnte ferner unsere Kanzlei eine erste wichtige Entscheidung erstreiten, in der eine Volksbank wegen Falschberatung verurteilt worden ist (LG Hechingen, Urteil vom 13.11.2009, Az.: 1 O 28/09).  

 

 "Kick Backs" (Innenprovisionen)

Insbesondere haben die Gerichte in den oben zitierten Entscheidungen die Banken, wegen Nichtaufklärung über den fehlenden und entfallenden Einlagenschutz und Nichtaufklärung über die einbehaltenen Einkaufsvergünstigungen/Provisionen, sog. "Kick Backs" (Innenprovisionen), verurteilt.  Nach unserer Auffassung bestehen aber weitere Anknüpfungspunkte eine Falschberatung nachzuweisen.

Sollte zum Beispiel das vor dem Kauf der Lehman Papiere an den Tag gelegte Anlageverhalten auf Sicherheit ausgerichtet gewesen sein, so ist schon die Empfehlung zum Kauf von Lehman Papiere nach unserer Auffassung grundsätzlich fehlerhaft.

Fehlen Erfahrungen und Kenntnisse mit Wertpapieren der vorliegenden Art, so muss der Anleger nicht nur mündlich sondern auch schriftlich eingehend und umfangreich über die rechtliche Konstruktionsweise und die diesem Papier anhaftenden Risiken aufgeklärt werden.   Unsere Kanzlei vertritt sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich bundesweit mehr als 150 Geschädigte in dieser Angelegenheit. 

Wir stehen im ständigen Kontakt mit den gegnerischen Anwaltskanzleien, die seitens der deutschen Geschäftsbanken mit der Abwehr von Schadensersatzansprüchen beauftragt worden sind.

Dieses erleichtert die Kommunikation und den Abschluss von etwaigen Vergleichsverträgen. Eine Vielzahl von unseren Fällen wird hierbei gerichtlich verglichen, so dass es zu einer Entscheidung in diesen Sachen gar nicht kommt.

Abhängig vom Einzelfall können sehr hohe Vergleichsquoten abgeschlossen werden.

Die meisten Vergleiche die wir bis jetzt abgeschlossen haben, bewegten sich als Quote deutlich über der Hälfte der eingeklagten Kapitalsumme.

Gegenüber der Anmeldung von nachrangigen Insolvenzansprüchen in den USA können die Anleger bei Obsiegen im Klageverfahren daher 100% des eingesetzten Kapitals zurück erhalten.

Es müssen allerdings immer die Umstände des Einzelfalles beachtet werden.

Ferner ist hierbei nochmals auf die kurze Verjährungsfrist aufmerksam zu machen.

Ab Kauf der Zertifikate gilt eine tagesgenaue dreijährige Verjährungsfrist.  Erst nach Vorlage weiterer einzelfallabhängiger Informationen, kann daher eine vorläufige Einschätzung über das Bestehen von Schadensersatzansprüchen und etwaiger Erfolgsaussichten einer zuführenden Klage abgegeben werden.