IGB Nawaro Bioenergie GmbH & Co. KG

Biogasfonds

IGB Nawaro Bioenergie GmbH & Co. KG

Keine Ausschüttungen

Kostenfreie Erstberatung

Anleger des Fonds IGB Nawaro Bioenergie haben gute Chancen, Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können. Denn das Landgericht Hamburg bestätigte mit Urteil vom 9. August 2017 (noch nicht rechtskräftig), dass die Prospektangaben zu den Einspeisevergütungen falsch sind. 

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser der bereits zahlreiche Anleger bundesweit gegen Beraterbanken (z.B. Commerzbank) gerichtlich und außergerichtlich vertritt,  sollten geschädigte Anleger ihre Schadensersatzansprüche auch auf Prospekthaftung stützen.

 

Insoweit existieren neue Entscheidungen des Bundesgerichtshof betreffend der Annahme von Prospektfehlern (Prospekthaftung im weiteren Sinne) sowie zur Pflicht des Anlageberaters zur Prüfung der beworbenen Anl. auf Plausibilität.

 

 

Vor allem sollten geschädigte Anleger schnellstmöglich Ihre Schadensersatzansprüche anmelden bzw. verjährungsunterbrechend durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in geeigneter rechtlicher Form geltend machen.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Eser kann sogar im Einzelfall zum Jahresende Verjährung drohen.

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Anleger des Biogasfonds IGB Nawaro Bioenergie GmbH & Co. KG warten vergebens auf Ausschüttungen. Der 2009 von der Internationalen Grundwert Beteiligungsgesellschaft (IGB) platzierte Fonds hat bislang nur 4 % an die Anleger ausgeschüttet.

 

 

Dabei waren den Anlegern damals jährliche Ausschüttungen von anfangs 3 % ansteigend auf 11 % prognostiziert worden.

 

Die IGB Nawaro Bioenergie GmbH und Co. KG hat in ein Biogaswerk im mecklenburgischen Güstrow investiert. Der Fonds fungiert als Verpächter; Pächterin ist die Nawaro Bioenergie Park Güstrow GmbH. Diese zahlte in den Jahren 2011 und 2012 nur noch Pachtzahlungen in Höhe von insgesamt knapp 12 Mio. statt der ursprünglich vereinbarten knapp 30 Mio. Euro. Ursache waren insbesondere zu hohe Kosten.

 

Besorgte Anleger fragen bei der Anlegerschutzkanzlei Eser Rechtsanwälte fast tagtäglich nach Ausstiegsmöglichkeiten aus der Beteiligung. Denn es sieht auch nicht danach aus, dass in absehbarer Zeit weitere Ausschüttungen folgen oder gar am Ende der Laufzeit die Anleger ihr Kapital zurück erhalten werden.

 

 

Danach wäre dann von einem beinahe Totalverlust der Anlage auszusgehen.

 

  • Welche Lösungs- und Sanierungsmöglichkeiten bestehen im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage der Fondsgesellschaft?

  • Besteht nach den Gesellschafterverträgen die Gefahr einer Nachschusshaftung wegen zugeflossener Ausschüttungen? Muss man an einer möglichen Sanierung teilnehmen?

  • Besteht eine Möglichkeit der Rückabwicklung gegen beratende Banken und Sparkassen (auch noch in der Insolvenz)? Welche Fristen sind zu beachten?

  • Was bedeutet vor diesem Hintergrund die neueste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, bspw. die sog. Kick Back - Rechtsprechung? Bestehen Anhaltspunkte für eine systematische fehlerhafte Aufklärung durch den eingesetzten Vertrieb (beispielsweise Banken und Sparkassen)?

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 Rückabwicklung über Beraterbanken-/Sparkassen:

Hierzu ist unter anderem auszuführen, dass noch in der Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft Schadensersatzklagen wegen Falschberatung gegen beratende Banken und Sparkassen eingereicht werden können.

 

Die gestellten Klageanträge lauten Zug um Zug gegen Rückübertragung der streitgegenständlichen Beteiligungsrechte. Gegebenenfalls kann sogar nur der Differenzschaden eingeklagt werden, wenn die Beteiligung bereits veräußert oder sonst wie nicht mehr wirtschaftlich vorhanden ist.

Geschädigte Anleger sollten die kenntnisabhängige Dreijahresfrist dringend notieren, die nach dem Stichtagsprinzip immer am 31. Dezember in dem Jahr beginnt zu laufen, in dem der Anleger Kenntnis von allen Aufklärungs- und Beratungsfehler erlangt hat. Nach den allgemeinen Bestimmungen des BGB besteht insoweit eine kenntnisunabhängige Höchstverjährungsfrist von tagesgenauen 10 Jahren ab Beitritt.

Berater von Banken und Sparkassen müssen ungefragt Anleger über die Existenz und die genaue Höhe der zugeflossenen Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären. Tun sie das nicht, haften sie bereits aufgrund dieser nicht erfolgten Aufklärung. Mit dieser so genanntenKick-Back Rechtsprechung konnten vielfach Anleger Schadensersatz von den beratenden Banken und Sparkassen erhalten. Es handelt sich im übrigen auch um eine viel versprechenden Ansatz um die Vergleichsbereitschaft der Banken zu erhöhen. Denn nach der so genannten Bond-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind Banken und Sparkassen verpflichtet die Anleger anleger- und objektgerecht zu beraten. Hierbei müssen sie vollständig und zutreffend über alle Risiken und Nachteile der beworbenen Kapitalanlage vor Abgabe der Anlageentscheidung aufklären.Ob es zu einer Nachschusshaftung kommt, hängt maßgeblich von den konkreten Gesellschaftsverträgen ab. Auf diese müsste sich auch ein etwaiger Insolvenzverwalter dann beziehen und gegebenenfalls gegen sich halten lassen.Vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung zum Jahresende empfiehlt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser bestehende Ansprüche zeitnah prüfen und gegebenenfalls durchsetzen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass schon die Einholung einer Kostenschutzzusage bei den Rechtschutzversicherern mittlerweile einige Wochen oder gar Monate in Anspruch nimmt.

Als einen besonderen Service der Anwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte wird insoweit diekostenfreie Einholung von Deckungsschutz bei dem jeweiligen Rechtsschutzversichererangeboten. Hierzu ist zu beachten, dass mindestens 3 Monate vor Abgabe der Beitrittserklärung die Rechtsschutzversicherung bestanden haben muss. Im Falle eines lückenlosen Versicherungsverlaufs kann sogar der aktuelle Versicherer insoweit noch in Anspruch genommen werden.

 

 

Für eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung kann der Fragebogen der Kanzlei verwendet werden. Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.