CS Euro Real Anlegerin erhält 40.000,- EUR

28.01.2015

Geschädigte „CS Euro Real"-Anlegerin erhält durch einen vor dem Oberlandesgericht Stuttgart abgeschlossenen Vergleich ein Großteil ihres angelegten Kapitals, nämlich 40.000 €, zurück.

 

Zunächst konnte die klagende Anlegerin, die eine bundesweit tätige große Geschäftsbank vor dem Landgericht Stuttgart wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung im Hinblick auf die Vermittlung von Investmentanteilen an dem offenen Immobilienfonds CS Euro Real i.H.v. 62.134,31 € auf Schadenersatz verklagt hatte, das Landgericht nicht davon überzeugen, dass seinerzeit Mitarbeiter der Bank die Anlegerin, vor allem im Hinblick auf das Schließungsrisiko, fehlerhaft aufgeklärt und beraten haben.

Nachdem die Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, jedoch Berufung gegen das Urteil eingelegt hatte, wurde der klägerseitige Vortrag vom 9. Zivilsenates des Oberlandesgerichtes Stuttgart jedoch als plausibel und glaubhaft eingestuft.

 

Im Rahmen der am 28. Januar 2015 stattfindenden mündlichen Verhandlung teilte der Vorsitzende des 9. Zivilsenates insoweit dem Beklagtenvertreter der Bank die vorläufige Auffassung des Senates mit, dass aufgrund der Akten- und Beweislage von einer fehlerhaften Aufklärung im Hinblick auf die Verheimlichung des Schließungsrisikos auszugehen sei.

 

Zur Vermeidung einer Verurteilung nahm schließlich die Bank den richterlichen Vergleichsvorschlag an.

Unter Abzug der Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 16.966,94 Euro, die die Anlegerin zwischenzeitlich aus dem offenen Immobilienfonds schon erhalten hatte, verpflichtete sich die beklagte Bank, Zug um Zug gegen Abtretung sämtlicher Investmentanteile an dem offenen Immobilienfond „CS Euro Real, zur Zahlung eines Geldbetrages i.H.v. 40.000 € an die Klägerin.

Bedenkt man das ursprünglich knapp 62.000 € eingeklagt waren und Ausschüttungen in Höhe von ca. 17.000 € an die klagende Anlegerin bereits geflossen sind, bedeutet der Vergleich über 40.000 €, dass die klagende Anlegerin fast ihr gesamtes Investitionskapital wieder zurück erhalten hat.

 

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser kann im Einzelfall daher die gerichtliche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zu einer vollständigen oder fast vollständigen Rückabwicklung der Investition führen.

Für interessierte Anleger bietet die Fachanwaltskanzlei Eser Rechtsanwälte eine erste kostenfreie Bewertung der Schadensersatzansprüche an. Hierzu sollte der hier abrufbare Fragebogen unverbindlich heruntergeladen und verwendet werden.