Interessengemeinschaft „Eventus eG“, gegründet, kostenlose Erstbewertung

27.08.2017

Aufgrund der weiteren Rundschreiben und Verlautbarungen des neuen Vorstandes Mailänder verdichten sich die Anzeichen eines kriminellen Handelns und der Veruntreuung von Anlegergeldern. Bemerkenswert ist auch das bei der jetzigen Aufsichtsrätin nach der neuesten Pressemitteilung sogar eine Taschenpfändung vollzogen wurde, wonach die Eheringe der Aufsichtsrätin durch den Gerichtsvollzieher beschlagnahmt worden.

 

Nach alldem was bereits durch den neuen Vorstand veröffentlicht worden ist, muss Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser nun tatsächlich vom schlechtesten Fall ausgehen, nämlich dem Totalverlust der Anlagegelder.

 

Umso wichtiger ist das die Anleger sich nun schnellstmöglich über die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten in zivilrechtlicher als auch in strafrechtlicher Hinsicht beraten und informieren zu lassen.

 

Vor allem im Blick auf das von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Vermögen bestehen aufgrund eines neuen Gesetzes zur Vermögensabschöpfung außerordentlich gute Chancen Ansprüche, sogar unter Umständen insolvenzfest, zu sichern.

 

Dieses neue Gesetz ist erst vor kurzem, zum 01.07.2017, in Kraft getreten und ermöglicht den Anlegern weitergehende Rechte vor allem Ansprüche anzumelden, ohne das zivilrechtliche Verfahren zunächst aufzurufen.

 

Herr Rechtsanwalt Eser hat bereits schon hier Ansprüche für zahlreiche Anleger angemeldet bzw. ist gerade in der Vorbereitung der Anmeldung. Hierzu gehört auch die Erstattung einer Strafanzeige gegen die bekannten maßgeblichen Akteure.

 

In zivilrechtlicher Hinsicht bestehen, für den Fall, dass das deliktische Handeln durch die Strafverfolgungsbehörden bewiesen werden kann, äußerst gute Ansprüche Schadensersatz wegen Anlagebetrug bzw. vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung von den Zivilgerichten zu erhalten.

 

Hierbei kommen eine Fülle von möglichen Anspruchsgegner in Betracht, die handelnden Personen im Vorstand und Aufsichtsrat, Steuerberater, Rechtsberater, Wirtschaftsprüfer, Vermittler und Berater.

Anleger sollten hierbei wissen, dass  ein  erstrittenes rechtskräftiges Urteil 30 Jahre Gültigkeit besitzt. 

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24.08.2017

Für Mitglieder der Genossenschaft Eventus eG brechen wohl sehr schwierige Zeiten an. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser wurde von besorgten Anlegern/Mitgliedern über einen besonders besorgniserregenden aktuellen Vorgang informiert.

Hintergrund hierfür ist eine Pressemitteilung der Genossenschaft vom gestrigen Tag, dem 22.08.2017, die auf der eigenen Homepage der Genossenschaft veröffentlicht wurde.

Diese hat es aber in sich.

Der Pressemitteilung vom 22.08.2017 ist wortwörtlich folgender Inhalt zu entnehmen:

„In den letzten Tagen haben sich Anhaltspunkte ergeben, die darauf hindeuten, dass sich der Vorstandsvorsitzende und die Aufsichtsratsvorsitzende der Eventus eG pflichtwidrig verhalten haben. Unter Leitung des Vorstandsmitglieds Edwin Mailänder wird die Aufklärung betrieben. Dazu wurde eine namhafte Anwaltskanzlei mandatiert. Beim Landgericht Stuttgart wurde bereits ein Arrest erwirkt, um Vermögen zu sichern. Vorsorglich wurden die BaFin und die Staatsanwaltschaft unterrichtet. Es wird alles unternommen, um weiteren Schaden abzuwenden.“

Nach dem Inhalt dieser Pressemitteilung besteht wohl ein strafrechtlicher Anfangsverdacht, so dass neben der BaFin auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart eingeschaltet wurde. Die Strafermittlungsbehörde soll wohl danach bereits Maßnahmen zur Vermögenssicherung ergriffen haben.

Nach alldem kann nur der Rückschluss gezogen werden, dass hier nicht konkretisierte aber wohl strafrechtlich relevante Tatbestände im Raum stehen, die Anlass für das Einschreiten der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Veröffentlichung der Pressemitteilung sind. 

Genaueres ist jedoch leider nicht bekannt. Dies lässt aber Tür und Tor für weitere Spekulationen offen. 

Die Fragen der Genossen bzw. Anleger, ob das investierte Geld sicher oder verloren ist, kann nach heutigem Stand nicht beantwortet werden, dafür müssen die weiteren Ermittlungen abgewartet werden.

Die Erfahrungen die Rechtsanwalt Eser mit ähnlichen Produkten des (grauen) Kapitalmarktes in den letzten 14 Jahren gesammelt hat, deuten jedoch auf Schlimmeres hin. Vor allem das hier die Staatsanwaltschaft bereits eingeschaltet wurde. 

Die 2012 gegründete Genossenschaft Eventus eG warb besonders auffällig mit hohen Renditen für ihre Mitglieder. Für Mitglieder wurden eine Dividende in Höhe von 3,85 bis zu 8,5 % in Aussicht gestellt. Die gute Verzinsung wurde unter anderem auf ein angeblich bewährtes Metropolenkonzept zurückgeführt, weil danach Investitionen in Ballungsgebieten wie Berlin, Hamburg oder München getätigt wurden und auch dort nur in Gunstlagen mit einer besonders langfristigen hohen Nachfrage. Zudem wurde mit einer 100-prozentigen Eigenkapitalfinanzierung massiv geworben, wonach keinerlei Verbindlichkeiten bestehen und das Unternehmen das Genossenschaftskapital 100% lastenfreien mit den Immobilien absichert.

Allgemeine Risiken bei Genossenschaften

Genossenschaften haben eigentlich ein gutes Image. Vielfach wird die Rechtsform als sehr sicher dargestellt. Der Gesetzgeber sieht das offenbar ähnlich. Er hat als Folge der Prokon-Insolvenz die Vorschriften für Anbieter fast aller Geldanlageangebote verschärft. Den Genossenschaften hat er aber Erleichterungen gewährt. Nur ihnen erlaubt das am 1. Juli in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz, nach wie vor Darlehen bei ihren Mitgliedern einzuwerben, ohne sie mit einem Verkaufsprospekt über die Risiken zu informieren.

Angesichts dieser negativen Nachrichtenlage müssen sich die betroffenen Anleger nach Auffassung von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser Sorgen um ihre Gelder machen, ein Verlust der Anlegergelder kann jedenfalls derzeit nicht mehr ausgeschlossen werden. 

Kostenlose Erstbewertung und rechtliche Handlungsmöglichkeiten wegen Schadenersatz

Die Kanzlei Eser Rechtsanwälte rät dringend jedem betroffenen Anleger und Investor, Kontakt mit einem Fachanwalt für Kapitalmarktrecht aufzunehmen und alle rechtlichen Möglichkeiten, beispielsweise auf Rückabwicklung und / oder Schadenersatz, von diesem prüfen zu lassen. 

Eser Rechtsanwälte mit Sitz in Stuttgart und Berlin bündeln die Anlegerinteressen

Vor diesem Hintergrund können interessierte Genossen/Mitglieder/Anleger sich an der von der Anwaltskanzlei Eser gegründeten Interessengemeinschaft kostenfrei beteiligen und sich untereinander austauschen. Hierzu reicht bereits eine E-Mail an uns.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.