CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG 

 

Auch einem weiteren Schiffsfonds droht nunmehr die Insolvenz, die Anleger müssen auch bei dieser Anlage mit einem Totalverlust sowie der Rückforderung von erhaltenen Ausschüttungen rechnen.

 

Konkret betrifft es nunmehr diejenigen Anleger die sich an dem Schiffsfonds  CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG beteiligt haben. 

 

 

Der Schiffsfonds wurde im Februar 2008 vom Emissionshaus Münchmeyer & Petersen (MPC) aufgelegt.

 

Wie in einem Rundschreiben der Treuhänderin TVP vom 23. Juni 2015 mitgeteilt wurde, reichen die erzielten Chartereinnahmen und vorhandenen Reserven nicht aus, um den Verpflichtungen gegenüber den finanzierenden Banken nachzukommen. 

 

 

Die TVP teilt weiter mit, dass zwei der fünf Schifffahrtsgesellschaften den Kapitaldienst mit Chartereinnahmen voraussichtlich bis zum Jahresende 2016 noch abdecken können. Bei den übrigen drei Gesellschaften sei die Liquiditätsreserve soweit reduziert, dass diese in absehbarer Zukunft den Kapitaldienst nicht mehr leisten können. 

 

 

Konkrete Insolvenzgefahr!

 

Die Treuhänderin TVP weist in ihrem Rundschreiben konkret und eindrücklich weiter auf eine angeblich unvermeidbare Insolvenz des Schiffsfonds hin,  wenn die Anleger nicht die geforderten erheblichen Nachschüsse leisten würden.

 

 

Besorgte Anleger fragen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser, der bereits bundesweit Dutzende Anleger des Schiffsfonds  CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG vertritt, nach der Rechtslage.

 

 

Grundsätzlich können geschädigte Anleger unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Schiffsfonds, also unabhängig davon, ob tatsächlich die Insolvenz eintritt oder nicht, weiterhin Schadensersatzansprüche auf hundertprozentige Rückabwicklung gegenüber Beratern und Vermittlern, Gründungsgesellschaftern, Treuhändern und weiteren Prospektverantwortlichen noch geltend machen.

 

 

Drohende Verjährung zum 31.12.2015

Insoweit müssen die Anleger nur die im Hintergrund laufende Verjährungsfrist dringend beachten.

 

Nach den Feststellungen von Rechtsanwalt Eser droht aber im Einzelfall schon eine Verjährung zum 31. 12. 2015, so dass insoweit tatsächlich besondere Eilbedürftigkeit gegeben ist.

 

 

Gute Erfolgsaussichten für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen!

 

Anleger können in diesem Zusammenhang Rückabwicklungsansprüche in Form von Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Aufklärung und Beratung gegebenfalls sogar auch wegen der Verwendung eines fehlerhaften Prospekt noch in diesem Jahr geltend machen.

 

Nach der gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes müssen beitretende Anleger umfassend über sämtliche Risiken und Nachteile sowie produktspezifische Besonderheiten der  vermittelten Kapitalanlage aufgeklärt werden.

 

Darüber hinaus muss die ins Auge gefasste Kapitalanlage auch anlegergerecht sein, d.h. zu den Anlagezielen und Wünschen des Anlegers "passen“. Die Berater sind verpflichtet insoweit eine Geeignetheitsprüfung vorzunehmen, also ob die ins Auge gefasste Anlage für den Anleger geeignet ist. 

 

Kann der Anleger nur eine Aufklärungspflichtverletzung nachweisen, steht ihm ein hundertprozentiger Schadensersatzanspruch zu. Darüber hinaus muss der Anleger auch von zukünftigen Nachforderungen  freigestellt werden.

 

 

 

Nach Auffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser sind derartige unternehmerische Beteiligungen schon nicht für die Altersvorsorge oder für den Kapitalerhalt, schon gar nicht für konservative und sicherheitsorientierte Anleger, geeignet. 

 

Der Bundesgerichtshof hat insoweit mehrfach entschieden, dass bei auf Sicherheit bedachten Anlegern die Vermittlung einer unternehmerischen Beteiligung schon nicht anlegergerecht sein kann. 

 

Für den Fall, dass Banken (auch Online-Banken wie comdirect) die CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG Schiffsbeteiligung vermittelt haben, müssen diese  weiter ungefragt auch über Existenz und genaue Höhe der zugeflossen Rückvergütungen (Kick Backs) aufklären. Auch insoweit haben die Anleger die Möglichkeit allein mit dem Nachweis der Nichtaufklärung über die Kick Backs einen hundertprozentigen Schadensersatz zu erhalten.

 

 

Aufklärung über konkrete Risiken!

 

Bezüglich des Schiffsfonds CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG musste neben den unternehmerischen Risiken (Teil- und Totalverlustrisiko, Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung, mangelnde und fehlende Fungibilität et cetera) vor allem auch über die hohen Weichkosten von rund 37 % des von den Anlegern investierten Kapitals aufgeklärt werden. 

 

Denn tatsächlich wurden den von Rechtsanwalt Eser gehörten Anlegern nicht mitgeteilt, dass rund 37% des von den Anlegern investierten Kapitals für andere Zwecke als die Anschaffung der Schiffe verwendet worden ist.

 

 

Schon ab einer Größenordnung von 15 % hätten die Berater über die Höhe der er Weichkosten ungefragt informieren müssen, so auch der BGH in seiner Entscheidung II ZR 329/04.

 

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig (Az.: 5 U 76/13) steht auch fest, das exorbitant hohe Vertriebsprovisionen i.H.v. 24 % geflossen sind.

 

 

Auch über diese Höhe der Vertriebsprovisionen hätte ungefragt der Berater sogar auch der freie Berater, der nicht bankenmäßig gebunden ist, aufklären müssen.

 

 

Weitere Aufklärungs- und Beratungsfehler können sich ferner dadurch ergeben, dass die Berater über negative Zeitungsberichte in der einschlägigen Wirtschaftspresse (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Financial Times Deutschland) nicht oder nicht zureichend den Anleger aufgeklärt haben. 

 

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser liegen insoweit zahlreiche negative Berichte aus den Jahren 2007 und 2008 vor.

 

 

Für den Fall, dass Anleger insoweit möglicherweise bestehende Schadenersatzansprüche prüfen und geltend machen wollen, empfiehlt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser dieses zeitnah von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Fachanwalt vornehmen zu lassen.

 

 

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des DeutschenAnwaltVereines.

Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als nebenberuflicher Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin(Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

 

Wir koordinieren sodann die weiteren Maßnahmen.