CFB-Fonds 156 NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „BRITTA“ KG

drohende Verjährung- tagegenaue Verjährungsfrist im Jahr 2015

 

Der 2005 von der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH initiierte Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 156 TS Britta investierte in das LNG-Tankschiff TS Britta. Die TS Britta wurde zwischen 2005 und 2007 erbaut. Der Kaufpreis des Schiffs von rund 258 Mio. US-Dollar wurde teilweise von den Anlegern aufgebracht (88,9 Mio. US-Dollar) und teilweise durch Darlehen beglichen (ca. 170 Mio. US-Dollar). Das Tankschiff trägt mittlerweile den Namen TS Al Safliya.

 

Bundesweit vertreten Eser Rechtsanwälte Anleger des CFB-Fonds Nr. 156 TS Britta, die mit ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds nicht zufrieden sind und sich von ihrer Kapitalanlage lösen möchten.

 

Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die Anleger die Beteiligung bis zum Laufzeitende im Jahr 2038 nicht kündigen können.

 

Hierzu wollen Eser Rechtsanwälte auf eine Entscheidung des Landgerichtes Frankfurt am Main aus dem Jahr 2013 hinweisen. Das Landgericht Frankfurt am Main hatte dort die Commerzbank AG mit Urteil vom 23.08.2013  zur Zahlung von Schadensersatz an eine Anlegerin verurteilt. Diese hatte sich im Jahre 2005 nach Beratung durch die Commerzbank AG an dem Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 156-NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „BRITTA“ KG beteiligt. Nach Auffassung des Landgerichts hat die Commerzbank AG sowohl ihre Pflicht zur anlegergerechten Beratung verletzt als auch die Anlegerin nicht objektgerecht beraten.Hiernach hat die Bank das von der Anlegerin in einem früheren Vermögensanlage-Bogen mitgeteilte Anlagemotiv der Altersvorsorge ebenso unberücksichtigt gelassen wie die Vorgabe der Anlegerin hinsichtlich ihrer konservativ orientierten Anlagestrategie.Diese Angaben seien mit einer unternehmerischen Beteiligung an einem geschlossenen Schiffsfonds, der die Gefahr des Totalverlustes berge, nicht in Einklang zu bringen. Zudem sei die frühestens zum 31.12.2038 kündbare Kommanditbeteiligung für die Anlegerin, die zu diesem Zeitpunkt 97 Jahre alt wäre, nicht geeignet.Die Commerzbank AG habe der Anlegerin eine Anlage mit einer kürzeren Laufzeit oder eine Anlage mit vorzeitiger Kündigungsmöglichkeit und bestehendem Zweitmarkt empfehlen müssen.

 

Sollte der Fonds in eine finanzielle Schieflage geraten, lebt die Haftung der Kommanditisten / Treugeber wieder bis zur Höhe der Hafteinlage auf.

 

Die von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser gehörten Anleger hatten durchweg mitgeteilt, dass sie über dieses Risiko des Wiederauflebens der Einlageverpflichtung gemäß §§ 172 Abs. 4 HGB nicht aufgeklärt worden sind. Auch berichteten dieser Anleger, dass über die weiteren unternehmerischen Risiken sowie über die Existenz und die genaue Höhe der zugeflossen Rückvergütungen nicht aufgeklärt worden ist.

 

Vor dem Hintergrund der gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung kann bei Vorliegen eines einzigen Aufklärungsmangel der geschädigte Kapitalanleger eine vollständige Rückabwicklung der Kapitalanlage, Zug um Zug gegen Angebot der Übertragung der Beteiligungsrechte, verlangen. Darüber hinaus muss der Anleger von möglichen Nachschussforderungen freigestellt werden. 

 

Problem drohende Verjährung 

 

Nachdem die allermeisten Anleger im Jahr 2005 die Beteiligungen erworben haben, haben diese die im Hintergrund laufende tagegenaue zehnjährige Verjährungsfrist dringend zu beachten.

 

Diejenigen Anleger die hier noch rechtzeitig Ansprüche geltend machen wollen, müssen daher dringend die Höchstverjährungsfrist berechnen und beachten. Insoweit gilt der Tag des Beitrittes zum Schiffsfonds als Berechnungszeitpunkt.

 

Für eine erste kostenfreie Bewertung und Beratung stehen Eser Rechtsanwälte bundesweit zu Verfügung.