ACI Fonds Dubai Fonds

 

Insolvenzverfahren über ACI Fonds II bis V eröffnet! Fragebogen für geschädigte Anleger.

Das Amtsgericht Bielefeld hat am 13.09.2010 nunmehr über das Vermögen der Alternative Capital Invest GmbH & Co. II. Dubai Tower KG, ACI II Fond (AZ:43 IN 1127/10), Alternative Capital Invest GmbH & Co. III. Dubai Tower KG, ACI III Fond (AZ:43 IN 1129/10), Alternative Capital Invest GmbH & Co. IV. Dubai Tower KG, ACI IV Fond (AZ: 43 IN 1130/10), Alternative Capital Invest GmbH & Co. V. Dubai Tower KG, ACI V Fond (AZ:43 IN 1131/10), das Insolvenzverfahren eröffnet und weiterhin angeordnet, dass zum vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Norbert Westhoff, Adenauerplatz 4, 33602 Bielefeld bestellt wird.

 

Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).

 

Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).

 

Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

 

Anleger die sich an den oben dargestellten Fonds beteiligt haben, müssen sich nicht unbedingt mit den eingetreten Verlusten abfinden. Aktuell werden Verfahren gegen die Verantwortlichen der ACI-Gruppe und den Treuhänder geführt. Der Finanzwirt Georg Recker, der 142 Millionen Euro für seinen Dubai-1000-Hotel-Fonds einsammeln wollte, wird per Haftbefehl gesucht. „Wir ermitteln wegen Kapitalanlagebetrug", sagt Henner Kruse, Sprecher der Staatsanwalt Dortmund. Auch gegen ACI-Gründer Lohmann und seinen Sohn Robin wird ermittelt. „Wir prüfen, ob Anleger mit unrichtigen Angaben dazu gebracht wurden, sich an den Fonds zu beteiligen", sagt Klaus Pollmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

 

Dabei war Experten von Anfang an klar, dass die Investments an den Dubai-Fonds hoch spekulativ waren. Die Stiftung Warentest warnte gleich zu Beginn des Dubai-Booms: „Im Wüstenscheichtum läuft der Immobilienmarkt heiß." Das Verlustrisiko sei hoch. Nur Spekulanten sollten sich an den Fonds beteiligen.

Die Anleger sollten prüfen lassen, ob im Einzelfall gegen die Berater und Vermittler wegen Schadenersatz, aufgrund nicht erfolgter anleger- und objektgerechter Beratung, vorgegangen werden kann. Vor allem diejenigen Anleger können einen kapitalerhaltenden Rückabwicklungsanspruch besitzen, die keine hinreichende Risikoaufklärung über den Fondsbeitritt erhalten haben. Außerdem können Anleger je nach Einzelfall von einem verbraucherfreundlichen Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Dezember 2006 (Az. XI ZR 56/05) zu sogenannten verheimlichten Rückvergütungen, „Kick Backs", profitieren.

 

Erst nach Vorlage weiterer einzelfallabhängiger Informationen, kann daher eine vorläufige Einschätzung über das Bestehen von Rückabwicklungs- und Schadensersatzansprüchen und etwaiger Erfolgsaussichten einer zuführenden Klage abgegeben werden. Wir empfehlen den auf unserer Internetpräsenz befindlichen Fragebogen herunterzuladen und ausgefüllt unserer Kanzlei für eine erste unverbindliche Begutachtung zu Verfügung zu stellen.

 

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Drohende Pleite des ACI III Fonds.

Nach einem Rundsschreiben der ACI, welches Eser Rechtsanwälten vorliegt, hat ACI für den ACI III Fonds einen Insolvenzantrag noch für diese Woche ankündigt.

 

Nach einem Rundsschreiben der ACI, welches Eser Rechtsanwälten vorliegt, hat die ACI für den ACI III Fonds einen Insolvenzantrag noch für diese Woche ankündigt.

Rund 1.800 Anleger hatten sich in Höhe von ca. 19 Mio. Euro an dem Fonds beteiligt.

Die Gesellschaft sei "nicht nur überschuldet" sondern auch "drohend bzw. zahlungsunfähig", heißt es kryptisch in dem Brief. Laut Bilanz wies der Fonds zum Dezember 2009 einen Verlust von 37,7 Mio. Euro aus.

Geschädigte Anleger fragen nach Handlungsalternativen. Möglicherweise bestehen im Einzelfall Schadens- und Rückabwicklungsansprüche.

Insbesondere bei Vorliegen von Prospektfehlern und einer nachweisbaren Falschberatung zum Zeitpunkt der Zeichnung der Beteiligung können solcherlei Ansprüche bestehen. Hierbei können zuvorderst Vermittler und Berater dann auf Schadensersatz herangezogen werden, wenn die Risiken der Beteiligung weder vollständig nocht zutreffend richtig dargestellt worden sind.

Vor allem diejenigen Anleger können einen kapitalerhaltenden Rückabwicklungsanspruch besitzen, die keine hinreichende Risikoaufklärung über den Fondsbeitritt erhalten haben. Außerdem können Anleger je nach Einzelfall von einem verbraucherfreundlichen Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Dezember 2006 (Az. XI ZR 56/05) zu sogenannten verheimlichten Rückvergütungen, „Kick Backs", profitieren.

Erst nach Vorlage weiterer einzelfallabhängiger Informationen, kann daher eine vorläufige Einschätzung über das Bestehen von Rückabwicklungs- und Schadensersatzansprüchen und etwaiger Erfolgsaussichten einer zuführenden Klage abgegeben werden. Wir empfehlen den auch hier abrufbaren Fragebogen herunterzuladen und ausgefüllt unserer Kanzlei für eine erste kostenfreie Begutachtung zu Verfügung zu stellen.


Soweit zum Zeitpunkt der Zeichnung des Fonds eine Rechtsschutzversicherung bestand, übernehmen wir für Sie sehr gerne auch die Kostenschutzanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. Nach unserer Erfahrung berufen sich zum Teil die Rechtsschutzversicherungen zu Unrecht auf nicht durchgreifende Klauseln in den einschlägigen ARB`s. Oft wurde erst nach unserer Reaktion schließlich nachträglich Kostenschutz gewährt.

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